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MHKW: Solinger zahlen für Müllanlieferung weiterhin nur fünf Euro

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Im Solinger Müllheizkraftwerk (MHKW) werden Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle entsorgt. Die Entsorgung ist eine Dienstleistung für alle Haushalte und Gewerbetreibende in Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Im Solinger Müllheizkraftwerk (MHKW) werden Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle entsorgt. Die Entsorgung ist eine Dienstleistung für alle Haushalte und Gewerbetreibende in Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (red) – Solingerinnen und Solinger können ihren Hausmüll am Müllheizkraftwerk (MHKW) an der Sandstraße auch künftig für nur fünf Euro anliefern. Anlieferer, die nicht in Solingen wohnen, zahlen einen höheren Preis. Die Stadt setzt damit auf eine „bürgerfreundliche und faire Gebührenpraxis, die den Solinger Haushalten zugutekommt“, heißt es aus dem Rathaus.

Anlieferungen von bis zu 200 Kilo Hausmüll

Die Fünf-Euro-Pauschale für die Solinger Haushalte gilt wie bisher für Anlieferungen von bis zu 200 Kilogramm Hausmüll. Damit dieser Vorteil verlässlich bei den Berechtigten ankommt, wird die bestehende Regelung ab dem 1. Februar 2026 klarer angewendet.

Bis Ende Januar informieren die Mitarbeiter des MHKW die Kundinnen und Kunden zunächst auf die künftige Umsetzung. Ab Februar gilt dann: Fahrzeuge mit SG‑Kennzeichen zahlen weiterhin den reduzierten Preis von fünf Euro. Solingerinnen und Solinger mit auswärtigem Kennzeichen – etwa nach einem Umzug oder bei Firmenwagen – erhalten den Vorteil ebenfalls, wenn sie ihren Wohnsitz durch einen amtlichen Lichtbildausweis oder eine Meldebescheinigung nachweisen.

Regulärer Satzungspreis für auswertige Anlieferer

Für Anlieferer, die nicht in Solingen wohnen, gilt der reguläre Satzungspreis. Sie werden nicht abgewiesen, sondern freundlich darauf hingewiesen, dass für pauschale Anlieferungen bis 200 Kilogramm der nicht rabattierte Tarif berechnet wird. Dieser beträgt mindestens 40 Euro zuzüglich 5,23 Euro CO₂‑Abgabe.

Die Fünf‑Euro‑Pauschale gilt seit ihrer Einführung ausschließlich für Solinger Haushalte. Bislang wurden auswärtige Kennzeichen nur punktuell kontrolliert. Die nun in Abstimmung mit Oberbürgermeister Daniel Flemm eingeführte systematische Prüfung soll laut Rathaus für mehr Gebührengerechtigkeit sorgen. „Sie stellt sicher, dass der Vorteil auch tatsächlich bei den Solingerinnen und Solingern ankommt und keine Querfinanzierung anderer Kommunen auf Kosten der Solinger Steuerzahler stattfindet“, so die Stadtverwaltung in einer Medieninformation am Donnerstag.

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Dieser Beitrag stammt von unserer Redaktion.

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