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Prof. Dr. Sascha Flohé rückt in Schlüsselrolle der Gesundheitspolitik

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Prof. Dr. med. Sascha Flohé ist Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Städtischen Klinikum Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Prof. Dr. med. Sascha Flohé ist Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Städtischen Klinikum Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (red) – Prof. Dr. Sascha Flohé, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Städtischen Klinikum Solingen, wurde zum Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) gewählt. Zusätzlich übernimmt er das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). „Mit diesen Funktionen rückt Prof. Dr. Flohé in eine Schlüsselrolle der gesundheitspolitischen Interessenvertretung der operativen Akutmedizin in einer Phase tiefgreifender Strukturreformen des deutschen Gesundheitswesens“, heißt es in einer aktuellen Medienmitteilung des Klinikums Solingen.

Bedeutung vor dem Hintergrund aktueller Reformen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krankenhausreform, der Notfallreform sowie der wachsenden Anforderungen an die Resilienz des Gesundheitssystems kommt den Leitungsfunktionen in DGU und DGOU eine besondere politische Bedeutung zu. Beide Fachgesellschaften wirken maßgeblich an der fachlichen Ausgestaltung von Versorgungsstrukturen, Leistungsdefinitionen, Qualitätskriterien und Weiterbildungsordnungen mit und sind zentrale Ansprechpartner für Politik, Selbstverwaltung und Ministerien auf Bundes- und Länderebene.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vertritt als wissenschaftliche Fachgesellschaft die Belange der Traumatologie über die gesamte Versorgungskette hinweg – von der Prävention über die Akutversorgung bis zur Rehabilitation. Sie gestaltet aktiv die Weiterentwicklung von Traumazentren, Notfallstrukturen und Intensivversorgung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer flächendeckenden, leistungsfähigen Schwerverletztenversorgung in Krisen- und Reformzeiten.

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die DGOU bündelt als Dachgesellschaft die gesundheitspolitischen Interessen der Orthopädie und Unfallchirurgie und nimmt eine zentrale Rolle in ordnungspolitischen Fragestellungen ein. Sie wirkt an der Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft, an Fragen der sektorübergreifenden Versorgung sowie an der Positionierung des Faches im Rahmen neuer Versorgungsmodelle und Finanzierungsstrukturen mit.

Prof. Dr. Sascha Flohé bringt in seine neuen Ämter eine langjährige und ausgewiesene gesundheitspolitische Erfahrung ein. Über viele Jahre hat er die strategische Ausrichtung der Unfallchirurgie auf nationaler Ebene entscheidend mitgeprägt. Als Vorsitzender der Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) sowie als Schriftführer im Vorstand der DGU war er maßgeblich an der inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung der Akut- und Schwerverletztenversorgung beteiligt.

Schwerpunkte Standardisierung und Qualitätssicherung

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Standardisierung und Qualitätssicherung der Notfall- und Traumaversorgung. Prof. Dr. Flohé war maßgeblich am Aufbau und an der Etablierung des ATLS®-Programms in Deutschland beteiligt und wirkte an der Entwicklung zentraler Referenzwerke der Disziplin mit, darunter das Weißbuch Schwerverletztenversorgung sowie die S3-Leitlinie „Schwerverletztenversorgung“. Diese Dokumente bilden bis heute eine wesentliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen, Strukturvorgaben und Zertifizierungsverfahren.

Auszeichnung und Tätigkeit am Klinikum Solingen

Für seine herausragenden Verdienste um die berufspolitische, wissenschaftliche und berufsethische Weiterentwicklung der Unfallchirurgie wurde Prof. Dr. Flohé im Jahr 2025 mit der Carl-Thieme-Gedächtnismünze der Deutschen Unfallchirurgie ausgezeichnet.

Am Städtischen Klinikum Solingen verantwortet Prof. Dr. Flohé als Chefarzt die strategische Weiterentwicklung der Klinik als leistungsfähigen Standort der Akut-, Notfall- und Schwerverletztenversorgung. Seine klinische Tätigkeit verbindet er konsequent mit gesundheitspolitischem Engagement, um tragfähige Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Krankenhauslandschaft und eine zukunftssichere, resiliente Patientenversorgung mitzugestalten.

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Dieser Beitrag stammt von unserer Redaktion.

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