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Alternative Grillstandorte: Verwaltung legt vier Vorschläge vor

Neue Grillplätze in Solingen geplant: Vier Standorte stehen zur Diskussion, um Alternativen zum Engelsberger Hof zu schaffen. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Die Stadt Solingen macht bei der Suche nach alternativen Grillmöglichkeiten im Stadtgebiet Fortschritte, so das Rathaus am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Die Verwaltung hat vier Vorschläge erarbeitet, die in den kommenden Wochen in den zuständigen Bezirksvertretungen beraten werden. Damit liegt eine Grundlage für die weiteren Beratungen vor.

Neue Grillverordnung setzt klare Regeln

Hintergrund ist die neue Grillverordnung, die das Grillen im Engelsberger Hof untersagt und in allen öffentlichen Grünanlagen ausschließlich in dafür eigens ausgewiesenen Bereichen zulässt (wir berichteten). Ziel bleibt es, den Solingerinnen und Solingern weiterhin zu ermöglichen, im Grünen zusammenzukommen und gleichzeitig Natur, Anwohnende und öffentliche Anlagen zu schützen, heißt es aus dem Rathaus.

Vier Standorte im Stadtgebiet vorgeschlagen

Die Verwaltung schlägt mehrere Standorte zur Diskussion vor. Im Bärenloch in den Stadtteilen Mitte und Gräfrath ist vorgesehen, den bestehenden Grillplatz oberhalb der Hundewiese um zwei zusätzliche Grillplätze zu erweitern sowie die seit Jahren genutzte Grillfläche nahe der Naturbühne zu erhalten. Am Stiehlsteich in Ohligs soll auf einer Wiesenfläche eine klar abgegrenzte Grillfläche eingerichtet werden. Für den Volksgarten an der Krahenhöhe ist die Anlage eines neuen Grillplatzes auf der ehemaligen Boule-Fläche oberhalb des Spiel- und Bolzplatzes geplant. Zudem sieht der Vorschlag für den Bülowplatz in der Südstadt die Einrichtung eines einzelnen Grillplatzes auf dem zentralen Rundling vor.

Das Naherholungsgebiet Bärenloch befindet sich im Herzen Solingens. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

Ein Grillplatz ist ein fest gebauter Grill an einem genau definierten Standort, an dem ausschließlich dieser Grill genutzt werden darf. Eine Grillfläche hingegen ist ein abgegrenzter Bereich, in dem Menschen mit einem eigenen, den Vorgaben der Grillverordnung entsprechenden Grill grillen dürfen.

Grillplätze: Politische Beratung startet in den Bezirken

„Wir wollen das Grillen im öffentlichen Raum weiterhin ermöglichen – aber geordnet, sicher und an geeigneten Orten“, sagt Oberbürgermeister Daniel Flemm. „Mit den jetzt vorliegenden Vorschlägen schaffen wir eine gute Grundlage für die politische Beratung direkt im Stadtteil.“

Die Vorschläge werden nun in den zuständigen Bezirksvertretungen beraten. Ihre Mitglieder entscheiden darüber, ob ein Grillplatz oder eine Grillfläche ausgewiesen werden soll. Im Anschluss wird im politischen Prozess über die Finanzierung entschieden.

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