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Coronavirus: Bisherige Bestimmungen auf einen Blick

Coronavirus: Mit Hinweisschildern mahnt die Stadtverwaltung im Rathaus Besucherinnen und Besucher zur Vorsicht. (Foto: © Bastian Glumm)

Coronavirus: Mit Hinweisschildern mahnt die Stadtverwaltung im Rathaus Besucherinnen und Besucher zur Vorsicht. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Aktuell sind 33 Menschen in Solingen mit dem Coronavirus infiziert – drei von ihnen werden stationär, die übrigen Patienten ambulant betreut. Das teilt am Mittwochabend die Stadtverwaltung mit. Insgesamt befinden sind rund 400 Menschen in häuslicher Quarantäne. Um eine Ausbreitung des Coranavirus zu verhindern, hat die Stadt Solingen – angelehnt an den Landeserlass zu kontaktreduzierenden Maßnahmen – die folgende Allgemeinverfügung erlassen, die bis mindestens zum 19. April (Ende der Osterferien) gilt und je nach Bedarfslage aktualisiert wird.

Geschlossen sind nach jetzigem Stand (18. März, 18 Uhr)

Unterbleiben müssen derzeit

Erlaubt ist, so lange die Hygienestandards eingehalten werden, die Öffnung von

Sonntagsöffnung ab sofort genehmigt

Die oben aufgeführten Geschäfte dürfen bis auf weiteres auch sonntags (bis auf Ostersonntag) von 13 bis 18 Uhr öffnen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit ebenfalls nachgehen. Einrichtungen des Gesundheitswesens können – beispielsweise zur Durchführung von medizinisch verordneten Physiotherapien – geöffnet bleiben. Auch Blutspende-Termine können unter verschärften Hygiene-Vorkehrungen durchgeführt werden.

Der Stadtdienst Gesundheit bittet darum, an diesem Wochenende mit Kindern statt der Notfallambulanz des Klinikums folgende niedergelassenen Kinderärzte aufzusuchen: freitags von 17-20 Uhr Praxis van Afferden, Ufergarten 1-3 (Tel. 38 34 280), samstags von 9-13 und 17-20 Uhr Praxis Fischbach, Focherstraße 20 (Tel. 22 60 91 50) und sonntags von 9-13 und 17-20 Uhr Praxis Steinhagen, Mittelstraße 36-38 in Rathauscenter Hilden (Tel. 02103 / 52021).

Kurzbach: „Alle Räder müssen ineinander greifen.“

Oberbürgermeister Tim Kurzbach ist sich der Nöte vor allem der Einzelhändler bewusst, wirbt aber um Verständnis: „In der aktuellen Krise müssen alle Räder ineinander greifen.“ Wenn die getroffenen Entscheidungen von Bund, Land und Kommunen effektiv sein sollen, müssten sie konsequent umgesetzt werden, so der Stadtchef.

Kurzbach: „Jeder Einzelne hat die Verantwortung für das, was in seiner Kraft steht.“ In diesem Zusammenhang dankte der Oberbürgermeister allen, die sich von Beginn der Einschränkungen an diszipliniert an die Vorgaben gehalten haben – und allen Bürgerinnen und Bürgern, die telefonisch, über die sozialen Medien oder einfach in der Nachbarschaft ehrenamtlich Hilfe und Unterstützung anbieten.

Hotline der Stadt Solingen zum Coronavirus

Die Stadt hat eine Info-Hotline eingerichtet, die Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet oder entgegennimmt:

Tel.: 290 – 20 20

Bei Verdacht bitte zunächst telefonisch an den Hausarzt wenden.

Für alleinstehende Menschen, die sich in der Krise nicht alleine helfen können, hat die AWO Solingen ein Notfalltelefon eingerichtet: 8807 3299

Hotline KiTa-Notbetreuung: 290 – 53 53

Alle Infos, Verhaltensregeln, Kontaktstellen usw. rund um das Coronavirus auf der Homepage der Stadt Solingen: www.solingen.de/de/inhalt/coronavirus/

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