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Fast zeitgleich: Feuerwehr rückt zu drei Brandeinsätzen aus

Berufs- und Freiwillige Feuerwehren sind in Solingen Stützen, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

Berufs- und Freiwillige Feuerwehren sind in Solingen Stützen, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Alle Hände voll zu tun hatte die Feuerwehr am Samstagabend. Gleich drei Einsätze beschäftigten die Einsatzkräfte, die zudem auch noch zeitlich nah beieinander lagen. Am Birkenweiher sahen aufmerksame Passanten Brandrauch aus einem Appartment im 2. Stock eines viergeschossigen Wohnhauses dringen und alarmierten gegen 20 Uhr die Feuerwehr.

Feuerwehr rettet Mieter aus Wohnung

Diese rettete den noch in der Wohnung befindlichen Mieter mit einem Trupp unter Atemschutz und löschte den Entstehungsbrand der Pantry-Küche mit geringen Mengen Wasser ab. Nachdem die Wohnung belüftet wurde, konnte der ambulant durch den Rettungsdienst behandelte Mieter dorthin zurückkehren. Wären Rauchmelder in der Wohnung installiert gewesen, hätte der Brand noch früher entdeckt und der Bewohner gewarnt werden können, so die Feuerwehr.

Brandmeldeanlage in Asylheim löste aus

Noch während des Einsatzes am Birkenweiher löste um 20:21 Uhr die automatische Brandmeldeanlage der Asylbewerberunterkunft an der Zietenstraße aus. Angebranntes Kochgut stellte sich hierfür als Ursache heraus. Die Bewohner hatten einen angebrannten Topf bereits vom Herd genommen und die Wohnung gelüftet. Die Feuerwehr brauchte nicht tätig zu werden. Dies erwies sich als günstig, da bereits um 20:38 Uhr eine weitere Feuermeldung in der Leitstelle einging: In der Ohligser Hofschaft Schnittert meldeten aufmerksame Nachbarn einen Alarm durch Heimrauchmelder und Brandgeruch.

Brandgeruch an der Hofschaft Schnittert in Ohligs

Eine ältere Dame sollte sich noch in der Brandwohnung befinden. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Löscheinheit 1 (Ohligs) der Freiwilligen Feuerwehr retteten die Bewohnerin und löschten das angebrannte Kochgut. Im weiteren Verlauf wurde die Wohnung mittels eines Überdrucklüfters belüftet. Nach ambulanter Behandlung durch den Rettungsdienst konnte die gerettete Bewohnerin ebenfalls zu Hause verbleiben.

Die frühzeitige Branderkennung durch Heimrauchmelder und das umsichtige Handeln der Nachbarn haben zu dem glimpflichen Einsatzverlauf beigetragen, teilt die Feuerwehr mit. Aufgrund der beengten Verkehrsverhältnisse in der Hofschaft Keusenhof bzw. Schnittert wurde ein Löschfahrzeug auf der Alarmfahrt zum Einsatzort beschädigt.

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