SOLINGEN (mh) – Spannung, düstere Geheimnisse und vertraute Schauplätze aus dem Bergischen Land – mit ihrem neuen Kriminalroman „High im Bergischen Land“ legt die Solinger Autorin Saga Grünwald den dritten Band ihrer erfolgreichen Reihe rund um Hauptkommissarin Artemis Rademacher vor. Der Roman ist im März 2026 erschienen und führt Leserinnen und Leser erneut tief hinein in ein Netz aus rätselhaften Ereignissen, mysteriösen Begegnungen und gefährlichen Ermittlungen im Bergischen Städtedreieck.
Verdächtige Begegnung in der Nacht
Bereits der Auftakt des Buches sorgt für Gänsehaut: In einem packenden Prolog berichtet ein Augenzeuge davon, wie ein junger Mann von der berühmten Müngstener Brücke gestoßen wird – angeblich von einem Wilhelm Zimmermann. Das Unheimliche daran: Zimmermann ist seit mehr als 100 Jahren tot. Mit diesem rätselhaften Moment zieht Grünwald ihr Publikum sofort in den Bann und eröffnet eine Geschichte, die Realität und Geheimnis auf fesselnde Weise miteinander verknüpft.
Bei ihrer Lesung aus dem neuen Band wird schnell deutlich, wie sehr die Autorin ihr Publikum zu packen versteht. Grünwald steigt mit einer Szene ein, die sich am Diederichstempel nahe der Müngstener Brücke abspielt. Dort ist der Druide Damian Winter, genannt Math, auf dem Weg zurück zu seinem Auto. Die Nacht ist dunkel und still – doch plötzlich bemerkt er zwei fremde Fahrzeuge auf dem Parkplatz. Was zunächst wie ein zufälliges Zusammentreffen wirkt, entpuppt sich schnell als verdächtige Begegnung: Offenbar findet hier eine geheime Übergabe statt und die Beteiligten scheinen bewaffnet zu sein.
Gefährlicher Besuch
Beunruhigt kehrt Math nach Hause zurück und greift sofort zum Telefon. Er ruft Kriminalhauptkommissarin Artemis Rademacher an und bittet sie eindringlich, am nächsten Morgen zu ihm zu kommen. Das, was er beobachtet hat, möchte er keinesfalls am Telefon schildern. Rademacher sagt zu – doch als es am nächsten Morgen bei Math klingelt und er die Tür öffnet, steht dort nicht die Ermittlerin.
Spätestens an diesem Punkt ist die Spannung im Raum greifbar. Während der Lesung verfolgen die Zuhörer jede Szene mit angehaltenem Atem. Immer wieder sind leise Ausrufe oder ein erschrockenes Einatmen zu hören – ein Zeichen dafür, wie intensiv die Geschichte wirkt. Grünwald versteht es meisterhaft, Atmosphäre aufzubauen und ihr Publikum Schritt für Schritt tiefer in das Geschehen hineinzuziehen.
Ein besonderer Reiz der Krimireihe liegt dabei in ihrer regionalen Verankerung. Viele Orte der Handlung existieren tatsächlich, was den Geschichten eine besondere Authentizität verleiht. „Meine Krimis spielen alle im Städtedreieck Remscheid, Solingen und Wuppertal“, erklärt Grünwald. Wer die Region kennt, erkennt bekannte Schauplätze wieder und kann sich umso leichter in die Handlung hineinversetzen.
Im Zentrum der Ermittlungen steht erneut das Team des fiktiven Kriminalkommissariats KK11. Neben Hauptkommissarin Artemis Rademacher gehören dazu der Leiter Julius Moll, Oberkommissar Fabian Schneider, der Leiter der Kriminaltechnik Oliver Scholtz sowie Rechercheexperte Erhan Durmaz. Auch wenn das Kommissariat selbst erfunden ist, orientiert sich der Hintergrund an realen Strukturen: Für das Bergische Städtedreieck ist tatsächlich die Kreispolizeibehörde Wuppertal zuständig.
Bekanntes Team des KK 11
Nach der Lesung in der Galerie ART-ECK entwickelt sich ein lebhafter Austausch zwischen Autorin und Publikum. Einige Besucher verfolgen die Reihe bereits seit dem ersten Band, andere lernen die Figuren gerade erst kennen. Entsprechend groß ist die Neugier – und auch die Zahl der Fragen. Grünwald berichtet über ihre Inspirationen, über die Entwicklung ihrer Figuren und über die Bedeutung regionaler Schauplätze für ihre Geschichten.
Natürlich bleibt auch eine Frage nicht aus: Wann erscheint der nächste Band? Da müssen sich Fans der Reihe allerdings noch ein bisschen gedulden. Im November soll der vierte Teil folgen.
Der kommende Roman trägt den Titel „Unter Beschuss im Bergischen Land“ – und verspricht erneut Hochspannung. Darin entgeht ein Kronzeuge nur knapp einem Mordanschlag, woraufhin das Landeskriminalamt eingeschaltet wird. Für das Team des KK11 beginnt damit ein neuer gefährlicher Fall.
Mit „High im Bergischen Land“ beweist Saga Grünwald einmal mehr ihr Gespür für atmosphärische Kriminalgeschichten mit regionalem Bezug. Die Mischung aus realen Schauplätzen, geheimnisvollen Ereignissen und einem eingespielten Ermittlerteam sorgt dafür, dass Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite mitfiebern.
Buchdaten:
High im Bergischen Land
296 Seiten, Taschenbuch, 14,50 Euro
custos-verlag
ISBN: 978-3-943195-50-7
Der dritte Band ist – ebenso wie „Spurlos im Bergischen Land“ und „Verschollen im Bergischen Land“ – im Buchhandel, online sowie direkt beim Verlag erhältlich.

