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Jugend forscht: Kluge Köpfe beeindrucken mit kreativen Ideen

Am vergangenen Samstag fand auf dem Gelände des Gründer- und Technologiezentrums Solingen der 29. Regionalwettbewerb Jugend forscht statt – eine Leistungsschau unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“. (Foto: © Bastian Glumm)

Am vergangenen Samstag fand auf dem Gelände des Gründer- und Technologiezentrums Solingen der 29. Regionalwettbewerb Jugend forscht statt – eine Leistungsschau unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Am vergangenen Samstag fand auf dem Gelände des Gründer- und Technologiezentrums Solingen der 29. Regionalwettbewerb Jugend forscht statt – eine Leistungsschau unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“, die erneut die Innovationskraft junger Talente unter Beweis stellte. Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Region präsentierten ihre Forschungsprojekte und bewiesen mit kreativen Lösungen, dass Wissenschaft keine Altersgrenze kennt.

Solinger Erfolge in verschiedenen Kategorien

Die Veranstaltung, die von Solingen.Business als Patenunternehmen begleitet wurde, zeigte insbesondere die Stärke der Solinger Teilnehmer. Mehrere Teams aus der Klingenstadt konnten sich Spitzenplätze sichern und sich für die nächste Wettbewerbsrunde auf Landesebene qualifizieren.

Unter anderem erfolgreich war das Team Delia Schulz (14), Isabella Steinbrück (13) und Anna Hauke (13) von der Friedrich-Albert-Lange-Schule. Sie überzeugten die Jury in der Kategorie Biologie mit ihrem Projekt „Optimales Pflanzenwachstum mit dem Mykorrhiza-Pilz 2.0“ und gewannen den 1. Preis.

Jugend forscht: Solinger Team sichert sich ersten Platz

Im Bereich Technik konnte sich ebenfalls ein Solinger Team den ersten Platz sichern: Aleksandra Danilko (17) und Noah Schwamborn (18), ebenfalls von der Friedrich-Albert-Lange-Schule, wurden für ihre Arbeit „EmiLock“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Aleksandra Danilko (17) und Noah Schwamborn (18) von der Friedrich-Albert-Lange-Schule wurden für ihre Arbeit „EmiLock“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. (Foto: © Bastian Glumm)

Auch in der Physik-Kategorie zeigten junge Solinger Forscherinnen und Forscher beeindruckende Leistungen: Henri Bödiger (12) und Julian Baumann (11), ebenfalls von der Friedrich-Albert-Lange-Schule, präsentierten mit ihrem Projekt „Wasserkraftwerk im Wasserhahn: verlorene Energie wieder nutzbar machen“ eine innovative Idee zur Energiegewinnung und erhielten dafür einen Sonderpreis für Energiewende & Klimaschutz.

Ausgezeichnetes Solinger Projekt im Bereich Biologie

Ein weiteres herausragendes Projekt aus Solingen kam aus der Biologie: Josefine Rittner (17), Laura Höhne (18) und Marie-Lou Gerken (17) von der Friedrich-Albert-Lange-Schule entwickelten sogenannte „MilchFrischeCheck-Streifen“ zur Qualitätsprüfung von Milchprodukten und wurden dafür mit dem 3. Preis in Biologie sowie einem Sonderpreis für Qualitätssicherung ausgezeichnet.

Auch die Chemie-Kategorie hatte einen Solinger Erfolg zu verzeichnen: Donata Grote (14) und Emil Westphal (14) vom Humboldtgymnasium Solingen zeigten mit ihrem Projekt „Zahnpasta – selber machen statt kaufen?“, dass nachhaltige Kosmetik möglich ist. Sie gewannen den 1. Preis und einen Sonderpreis für Ressourceneffizienz.

Donata Grote (14) und Emil Westphal (14) vom Humboldtgymnasium Solingen zeigten mit ihrem Projekt „Zahnpasta – selber machen statt kaufen?“, dass nachhaltige Kosmetik möglich ist. (Foto: © Bastian Glumm)

Herausragende Leistungen aus der gesamten Region

Neben den Solinger Erfolgen konnten auch viele junge Forscherinnen und Forscher aus den Nachbarstädten brillieren. So beeindruckte Alexandra Hecht (17) und Lena Jakobs (18) aus Langenfeld mit ihrer „Kreuzblickbrille“ in der Technik-Kategorie. Rahel Siewert (17), Florian Szymanski (17) und Anton Rader (17) aus Remscheid überzeugten mit „Genome Gymnastics“, einem biotechnologischen Forschungsprojekt.

Weitere bemerkenswerte Projekte umfassten unter anderem die Arbeit von Isabella Karkosch (12) aus Solingen, die erforschte, wie Lebewesen bei der Zersetzung von Kunststoffen helfen können, sowie das Projekt „Polarlichter im Labor“ von Mia Kreuder (15) und Joleen Mischka (14), das sich mit atmosphärischen Phänomenen beschäftigte.

Achim Willke, Patenbeauftragter von Solingen.Business, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten. (Foto: © Bastian Glumm)

Begeisterung für die Forschung und die Zukunft der Wirtschaft

Achim Willke, Patenbeauftragter von Solingen.Business, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten: „Nachdem mir die Projekte vorgestellt worden sind, mache ich mir über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes ein bisschen weniger Sorgen. Die jungen Forscherinnen und Forscher haben bewiesen, dass Innovationsgeist und Kreativität hier in unserer Region tief verwurzelt sind.“

Besonders betonte Willke die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die Rolle, die Jugend forscht dabei spielt: „Ein absolutes Jahres-Highlight für uns ist dieser Wettbewerb, den wir mit Herzblut organisieren und begleiten. Bildung und Talentförderung sind entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft. Und wenn man sieht, mit welcher Leidenschaft die Jugendlichen ihre Projekte präsentieren, dann weiß man, dass hier die Zukunft gestaltet wird.“

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