Website-Icon Das SolingenMagazin

Klinikum baut Ambulantes Operationszentrum um und aus

Schauten sich am Montag im um- und ausgebauten Ambulanten Operationszentrum im Klinikum um: v.li. AOZ-Mitarbeiterin Susanne Schumacher-Sondermann, die Klinikum Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Standl und Dr. Martin Eversmeyer, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und AOZ-Funktionsoberarzt Michael Pandya. (Foto: © Bastian Glumm)

Schauten sich am Montag im um- und ausgebauten Ambulanten Operationszentrum im Klinikum um: v.li. AOZ-Mitarbeiterin Susanne Schumacher-Sondermann, die Klinikum Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Standl und Dr. Martin Eversmeyer, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und AOZ-Funktionsoberarzt Michael Pandya. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Genutzt wird es bereits seit Anfang Juli, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das um- und ausgebaute Ambulante Operationszentrum (AOZ) im Solinger Klinikum am Montag. Rund 630.000 Euro investierte die Klinik in den ambulanten Bereich, der jetzt geräumiger, moderner und mit mehr Patientensicherheit daherkommt. „Es ist mit einem großartigen Team gelungen, das ganze zeitgerecht und in den Kosten umzusetzen“, freut sich Dr. Martin Eversymeyer, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. Der Umbau wurde innerhalb von vier Monaten umgesetzt, das im laufenden Betrieb.

Ambulantes operieren im AOZ in zwei OP-Sälen

Bevor das AOZ einziehen konnte, musste zunächst die Gynäkologie aus den Räumen im Erdgeschoss von Haus E umziehen. „Zur damaligen Zeit war es noch so, dass man die ambulanten Patienten in das normale OP-Programm eingestreut hat. Das hat dazu geführt, dass die stationären Patienten später drankamen“, berichtet Prof. Dr. Thomas Standl, medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. Ambulantes operieren ist im AOZ nun in zwei großen Operationssälen möglich. So wird die Arbeit in den eigentlichen OPs des Klinikums deutlich entlastet.

Das AOZ verügt über einen hochmodernen Überwachungsbereich, was die Sicherheit der Patienten noch einmal deutlich erhöht. (Foto: © Bastian Glumm)

Der Anmeldebereich im Ambulanten Operationszentrum wurde zudem vergrößert. Das Zentrum verfügt über einen hochmodernen Überwachungsbereich, so dass die Sicherheit der Patientinnen und Patienten noch einmal optimiert wurde. „Ambulante Patienten möchten oftmals diese Klinikatmosphäre gar nicht mitbekommen. Das heißt, die möchten eigentlich mehr Hotelcharakter, eine freundliche Aufnahme, freundliches Personal und dass es schnell geht ohne große Wartezeiten“, macht Standl deutlich. Diesen Patientenwünschen habe man in der Umsetzung des neue AOZ Rechnung getragen.

Kurzbach: „Ein exzellentes Haus der Maximalversorgung“

Das ambulante Potenzial werde von Jahr zu Jahr größer, beobachtet Thomas Standl. „Es gibt Fächer, die HNO, die Urologie oder die Gynäkologie, wo viele überschaubare Eingriffe eigentlich nur noch ambulant erlaubt sind“, so der Geschäftsführer mit Blick auf die Kostenträger. Oberbürgermeister Tim Kurzbach kam am Montag ebenfalls ins neue AOZ und überzeugte sich von dessen Leistungsfähigkeit: „Wir haben hier ein exzellentes Haus der Maximalversorgung mit einem breiten Spektrum der medizinischen Versorgung und den verschiedenen Fachkliniken, aber jetzt auch mit diesem ambulanten OP-Zentrum.“

Die mobile Version verlassen