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Lukas Klinik: Geriatrie ein wichtiger Schwerpunkt

Die St. Lukas Klinik an der Schwanenstraße in Ohligs ist Teil der überregional agierenden Kplus Gruppe. (Foto: © Kplus Gruppe)

Die St. Lukas Klinik an der Schwanenstraße in Ohligs ist Teil der überregional agierenden Kplus Gruppe. (Foto: © Kplus Gruppe)

SOLINGEN (red) – Die medizinische Behandlung älterer und alter Menschen ist mit der Geriatrie und der Geriatrischen Tagesklinik seit Jahren ein Schwerpunkt der St. Lukas Klinik. Jetzt wurde das Krankenhaus in den Qualitätsverbund Nord-West-Deutschland aufgenommen. Auch Babyboomer kommen in die Jahre. Die geburtenstarken Jahrgänge der vierziger bis sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts haben inzwischen die Lebensmitte erreicht oder überschritten Sie werden in nächsten Jahren vermehrt geriatrisch – altersmedizinisch – behandelt werden.

Überregionaler Qualitätsverbund gegründet

Um den hochspezialisierten und gleichzeitig übergreifend denkenden medizinischen Bereich der Geriatrie weiterzuentwickeln, wurde der Qualitätsverbund Nord-West-Deutschland gegründet. Die St. Lukas Klinik ist mir ihrer langjährigen Expertise innerhalb der Geriatrie und der Alterstraumatologie, der Versorgung von unfallverletzten Senioren, jetzt in den Kreis aufgenommen worden.

„Das Alter allein ist keine Krankheit“, sagt Dr. Volker Spartmann. „Doch“, so der Chefarzt der Geriatrie an der St. Lukas Klinik weiter, „gerade ältere Menschen leiden meist an mehreren, oft chronischen Erkrankungen.“ Hier liegen die Herausforderungen: Die Erkrankungen müssen im Zusammenspiel behandelt werden – nicht nur im Zusammenspiel des Körpers, sondern auch unter Berücksichtigung von Geist und sozialem Umfeld. Geriatrie sei also mehr als Medizin. „Wir brauchen alle Professionen“, so Spartmann weiter. Doch gerade in den Schnittstellen zwischen hausärztlicher, klinischer, therapeutischer und pflegerischer Versorgung sitzen die Schwachstellen. Hier setzt der Qualitätsverbund Nord-West-Deutschland an. Aus den Schnittstellen sollen Verbindungslinien werden.

Kommunikation und Ausbildung im Fokus

Der Qualitätsverbund Nord-West-Deutschland setzt daher auf zwei Pferde: Kommunikation und Ausbildung. „Die Vernetzung zwischen ambulanten und stationären Anbietern ist auch unser erklärtes Ziel“, betont Krankenhaus-Direktor Johannes Wecker. Die Voraussetzung sei aber, dass Kommunikation auch strukturiert erfolgt. „So können wir mit- und voneinander lernen“, sagt Johannes Wecker. Nur so, mit dem geballten Wissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, könne eine bestmögliche geriatrische Versorgung gelingen.

Dr. Volker Spartmann ist Chefarzt der Geriatrie an der St. Lukas Klinik. (Foto: © Kplus Gruppe)

Die Zusammenarbeit mit dem Ärztenetzwerk solimed sei dafür ein Beispiel, aber auch in seinem Haus treibt er die Versorgung über Fachabteilungsgrenzen hinweg voran. Nur gemeinsam mit allen könne man eine Behandlung aus einem Guss erreichen. „Kommunikation miteinander und Verständnis füreinander sind wesentlich für ein Gelingen“, ist Johannes Wecker sicher. Der Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland schafft Strukturen um mit- und voneinander zu lernen.

Weiterbildung zu Fachpflegekräften

Zweiter Baustein ist die Ausbildung. In der Kplus Gruppe, zu der auch die St. Lukas Klinik gehört, werden jedes Jahr Mitarbeiter aus Pflege und Therapie nach den Richtlinien des Bundesverbands Geriatrie zu Fachpflegekräften weitergebildet. „Durch unser Fort- und Weiterbildungszentrum, dem Kplus Forum, können wir den Kurs auch innerhalb der Kplus Gruppe anbieten“, sagt Johannes Wecker. Auch hier helfe die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die ein gemeinsames Ziel verfolge: Die stetige Verbesserung der Versorgung der Kranken in der Region.

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