SOLINGEN (ots) – Am Freitag führte die Polizei im Rahmen einer strategischen Fahndung großangelegte Kontrollen in Wuppertal und Solingen durch. Das Hauptaugenmerk lag ab 15:00 Uhr auf dem Bereich Straßenkriminalität. Gegen die steigenden Zahlen und eine gestiegene Qualität der Gewaltdelikte, insbesondere bei dem Einsatz von Messern, führten Beamte der Landes- und Bundespolizei eine Vielzahl von Kontrollen durch.
Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken
Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Kriminalpolizei und der Direktion Verkehr überprüften Personen und Fahrzeuge in der Solinger, der Barmer und der Elberfelder Innenstadt. Die angeordnete strategische Fahndung ist eine gefahrenabwehrende Maßnahme, die sich aus dem Polizeigesetz NRW ergibt. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und die Gewaltkriminalität zu bekämpfen.
Bei den Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte mehrere Messer sicherstellen und entsprechende Anzeigen vorlegen. Dazu gehörten auch freiheitsentziehende Maßnahmen. Zudem ahndete die Polizei mehrere Verkehrsverstöße. In Wuppertal mussten sich 178 und in Solingen 132 Personen Kontrollen unterziehen lassen. Darüber hinaus wurden 153 Personen bei Fahrzeugkontrollen überprüft.
Vier Strafanzeigen und eine Festnahme in Solingen
Es konnten elf Messer sichergestellt und entsprechende Anzeigen vorgelegt werden. Gegenüber sieben Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen (W 5, SG 2). Wegen unterschiedlicher Delikte legten die Beamten 13 Strafanzeigen vor (W 9, SG 4). Vier Personen wurden festgenommen (W 3, SG 1). Der aus Sicht der Polizei erfolgreich verlaufene Einsatz endete um 22.30 Uhr.