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PV-Modulreinigung: Wie CELSIUS [1.5] Verschmutzung fachgerecht entfernt

Professionelle PV-Modulreinigung mit Reinwasser und Spezialbürste: So werden Ablagerungen schonend und rückstandsfrei entfernt. (Foto: © CELSIUS [1.5])

Professionelle PV-Modulreinigung mit Reinwasser und Spezialbürste: So werden Ablagerungen schonend und rückstandsfrei entfernt. (Foto: © CELSIUS [1.5])

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SOLINGEN (bgl) – Photovoltaikanlagen gelten als wartungsarm. Einmal installiert, liefern sie über viele Jahre zuverlässig Strom vom eigenen Dach. Ganz ohne Pflege kommen jedoch auch Photovoltaikmodule nicht aus. Staub, Pollen, Vogelkot, Moos oder Umweltablagerungen können sich im Lauf der Zeit auf den Glasflächen festsetzen. Das kann den Ertrag beeinflussen und im ungünstigen Fall auch die Substanz der Module. Der Solinger Fachbetrieb für Photovoltaikanlagen CELSIUS [1.5] hat deshalb die professionelle Modulreinigung als weiteren Servicebereich aufgebaut, mit spezialisiertem Verfahren und zertifizierter Qualifikation.

Inhaber und Sachverständiger Denis Cegielski ordnet die Bedeutung der Reinigung differenziert ein. Es gehe nicht nur um mögliche Mehrerträge, sondern vor allem um den langfristigen Werterhalt der Anlage. In der von ihm absolvierten Fachschulung zur zertifizierten PV-Reinigung habe dieser Punkt sogar im Mittelpunkt gestanden. „Der Werterhalt war dort wichtiger als die reine Leistungssteigerung“, sagt er. Hintergrund sei, dass sich Verschmutzungen über Jahre festsetzen und Materialien belasten können. Eingebrannte Rückstände oder organische Ablagerungen könnten Dichtungen angreifen. Im Extremfall sei über lange Zeiträume sogar Feuchtigkeitseintritt mit Folgeschäden möglich.

Verschmutzung hängt stark von Standort und Bauweise ab

Wie stark Module verschmutzen, ist sehr unterschiedlich. Neben Umwelteinflüssen spielt vor allem die Dachneigung eine wichtige Rolle. Flach montierte Anlagen sind deutlich anfälliger für Ablagerungen als steilere Dächer. „Je flacher die Modulneigung, desto höher ist der Verschmutzungsgrad, weil das Wasser schlechter ablaufen kann“, erklärt Experte Cegielski. Besonders betroffen seien viele Flachdächer mit Süd- oder Ost-West-Aufständerungen.

Der verbreitete Eindruck, Regen übernehme die Reinigung automatisch, greife nur eingeschränkt. Leichte Verschmutzungen würden zwar abgewaschen, festgesetzte Rückstände, Moose oder Randablagerungen blieben jedoch häufig bestehen und nehmen mit der Zeit eher zu als ab. „Und wenn schließlich Feuchtigkeit ins Modul kommt, kann Korrosion entstehen und dann ist das Modul kaputt“, macht Denis Cegielski deutlich.

Beim Thema Leistungsverlust durch Schmutz gehen die Einschätzungen auseinander. Je nach Verschmutzungsgrad und Einstrahlungsbedingungen könne es messbare Mindererträge geben. Eine pauschale Prozentzahl lasse sich jedoch nicht seriös angeben. Der tatsächliche Effekt sei immer vom Einzelfall abhängig.

Denis Cegielski, Geschäftsführer von CELSIUS [1.5], in seinem Büro an der Grimmstraße in Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

Reinigung mit Reinwasser und Spezialbürsten

Bei der professionellen Modulreinigung setzt CELSIUS [1.5] auf entmineralisiertes Reinwasser aus einer Osmoseanlage. Dieses Wasser enthält kaum noch gelöste Mineralien. Dadurch kann es Schmutz besonders gut lösen und hinterlässt keine Kalk- oder Streifenrückstände auf der Glasoberfläche. Chemische Reinigungsmittel werden nicht eingesetzt.

„Das Reinwasser löst den Schmutz ohne Chemie und es bleiben keine Rückstände“, beschreibt Denis Cegielski das Verfahren. Normales Leitungswasser sei dafür ungeeignet, da Mineralien bei Sonneneinstrahlung neue Ablagerungen verursachen könnten. Auch destilliertes Wasser erreiche nicht die notwendige Reinheit des aufbereiteten Osmosewassers.

Zum Einsatz kommen zudem speziell abgestimmte, sehr weiche Bürstensysteme. Bei stärkerer Verschmutzung werden rotierende Bürsten verwendet, ansonsten sanftere Varianten. Entscheidend sei, dass die Moduloberflächen nicht beschädigt werden.

Stark verschmutzte PV-Module: Ablagerungen, Moose und Randverschmutzung können sich über Jahre festsetzen. (Foto: © CELSIUS [1.5])

Fachleistung mit Zertifizierung

Die PV-Reinigung bietet das Unternehmen als zertifizierte Fachleistung an. Denis Cegielski hat dafür eine mehrtägige Spezialausbildung mit Prüfung absolviert und ist als OQS-zertifizierter Solarreinigungsbetrieb ausgewiesen. Nach seiner Einschätzung werde die Modulreinigung zwar zunehmend nachgefragt, jedoch nicht überall fachgerecht durchgeführt.

Teilweise würden Reinigungen als Nebenleistung angeboten, etwa zusammen mit Fenster- oder Fassadenarbeiten. Dabei komme nicht immer geeignetes Wasser oder passendes Werkzeug zum Einsatz. Kurzfristig bleibe das oft folgenlos, langfristig könne es jedoch zu unerwünschten Rückständen oder Materialbelastungen kommen.

Ablauf, Aufwand und Intervalle

Die Einsatzplanung erfolgt meist auf Basis von Fotos, Luftbildern und Anlagendaten. Vor-Ort-Besichtigungen sind in der Regel nicht erforderlich. Benötigt werden beim Reinigungstermin schließlich ein Wasser- und ein Stromanschluss. Ein Teil des Zeitaufwands entfällt auf den Aufbau und das Einrichten der Osmoseanlage. Bei einem typischen Einfamilienhaus dauert die Reinigung in der Regel zwei bis vier Stunden.

Nach der Reinigung: Die Moduloberflächen sind frei von Rückständen und wieder gleichmäßig sauber. (Foto: © CELSIUS [1.5])
Als sinnvolle Reinigungsintervalle nennt der Fachbetrieb grob zwei bis fünf Jahre, abhängig von Standort, Dachform und Verschmutzungsgrad. Sehr lange nicht gereinigte Anlagen lassen sich allerdings nicht immer vollständig in den Ursprungszustand zurückversetzen. Stark eingebrannte Rückstände oder Flechten erfordern teilweise andere Verfahren.

Ein zusätzlicher Effekt der Reinigung ist die Sichtprüfung der Module. Risse, Steinschläge oder auffällige Zellbereiche werden dabei oft erstmals erkannt. Betreiber können so frühzeitig reagieren. Die Modulreinigung ist kein Muss, aber in vielen Fällen sinnvoll. Vor allem bei flachen Dächern oder starker Umweltbelastung hilft sie, Leistung und Zustand der Anlage langfristig zu sichern.

CELSIUS [1.5]
Solinger Fachbetrieb für Photovoltaik & Speicherlösungen
Adresse:
Grimmstraße 23
42655 Solingen
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