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Solingen: Diakonie Bethanien sagt Sommerfest ab

In "Haus Eiche" werden Menschen mit Demenz betreut. Das Haus befindet sich im Diakonischen Werk Bethanien in Aufderhöhe. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

In "Haus Eiche" werden Menschen mit Demenz betreut. Das Haus befindet sich im Diakonischen Werk Bethanien in Aufderhöhe. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Die Diakonie Bethanien verzichtet aus Pietätsgründen auf ein öffentliches Sommerfest am kommenden Samstag, 31. August. Es wird keine Informations- oder Aktionsstände auf dem Gelände der Diakonie Bethanien geben. Das ParkCafé wird wie üblich für alle geöffnet haben und sein Angebot um „Leckeres vom Grill“ und „Champignons“ erweitern. Nachmittags wird es zudem dort frische Waffeln geben.

Stattdessen „interne Sommerfeste“

Für Mitarbeiter, Angehörige und Bewohner wird es in den Häusern Buche, Ahorn und Eiche jeweils interne Sommerfeste geben. Dort werden auch die bereits gebuchten Künstler auftreten.

Der geplante Musik-Gottesdienst mit Daniel Harter findet zum Gedenken an die Opfer des Anschlags auf das so genannte „Festival der Vielfalt“ am vergangenen Freitag in der Bethanien-Kapelle statt. Auch die Ausstellung “Was bleibt.” ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Hierzu sind ebenfalls alle interessierten Menschen eingeladen.

Räume und Gelegenheiten für Begegnung schaffen

„Wir haben uns für diese Lösung entschieden, weil wir es als pietätslos gegenüber den Opfern und Angehörigen sowie gegenüber der Stadtgemeinschaft empfunden haben, nach den schrecklichen Ereignissen vom Wochenende, ein öffentliches Sommerfest zu feiern“, erläutert Matthias Ruf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Diakonie Bethanien.

„Trotzdem möchten wir für unsere Bewohner, deren Angehörige und für unsere Mitarbeitenden Räume und Gelegenheiten für Begegnung schaffen, in denen sie sich untereinander auch über das Erlebte und über ihre Ängste und Sorgen austauschen können. Das ist sehr wichtig für die Verarbeitung solcher traumatisierenden Ereignisse.“

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