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Wanderausstellung „Typisch evangelisch“ in der Sparkasse

Was "Typisch evangelisch" ist, können Bankkunden jetzt in der Hauptstelle der Stadt-Sparkasse erfahren. Dort macht die Wanderausstellung Station. Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, und Sparkassen-Vorstand Manfred Kartenberg eröffneten die Ausstellung am Montag. (Foto: © Stadt-Sparkasse Solingen)

Was "Typisch evangelisch" ist, können Bankkunden jetzt in der Hauptstelle der Stadt-Sparkasse erfahren. Dort macht die Wanderausstellung Station. Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, und Sparkassen-Vorstand Manfred Kartenberg eröffneten die Ausstellung am Montag. (Foto: © Stadt-Sparkasse Solingen)

SOLINGEN (red) – Die Wanderausstellung möchte den Menschen in Solingen zeigen, was typisch evangelisch ist. Im Jahr 2017 ist sie an vielen Orten der Klingenstadt zu Gast – nicht nur in Kirchen. Auch in der Hauptstelle der Stadt-Sparkasse Solingen ist die Ausstellung vom 4. bis 15. September während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Die Ausstellung hat die Evangelische Kirche in Solingen zum Reformationsjubiläum entwickelt.

Evangelisches Selbstverständnis auf zwölf Tafeln

Sie zeigt in allgemeinverständlicher Weise auf zwölf Tafeln evangelisches Selbstverständnis und Praxis der Evangelischen Kirche heute. Die Tafeln tragen Überschriften wie „Viele entscheiden“, „Wer ist mein Richter?“ oder „Zuflucht für Fremde“. Zwar geht es dabei in erster Linie nicht um historische Entwicklungen, sondern um aktuelle Beschreibungen und Herausforderungen, aber prägnante Zitate aus der Bibel und aus kirchengeschichtlichen Dokumenten machen deutlich, warum die Evangelische Kirche so wurde, wie sie heute ist.

Auch sechs Statements von Solinger Persönlichkeiten gehören zur Wanderausstellung. Unterhalb der Texte und Motivfotos zum jeweiligen Thema gibt es auf jeder Tafel einen Fotostreifen mit ungewohnten Aufnahmen von evangelischen Kirchengebäuden der zehn evangelischen Gemeinden Solingens.

Fotos anschauen und Fotos machen

Übrigens: Wer möchte, kann nicht nur Fotos angucken, sondern auch Fotos machen. Eine Tafel zeigt eine lebensgroße evangelische Pfarrperson auf der Gräfrather Kanzel. Wo der Kopf sein sollte, klafft ein eiförmiges Loch: Wer hier sein eigenes Gesicht durchsteckt, kann sich auch ohne eigenen Talar als Pfarrerin oder Pfarrer fotografieren lassen. Ein Kernstück der Reformation, Luthers Einladung zum „Priestertum aller Gläubigen“, soll so auf spielerische Weise anschaulich werden.

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