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Dr. Frank Seidel ist Experte für „konservative“ Therapieformen

Dr. Frank Seidel ergänzt das Praxisteam der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in Solingen seit dem 1. Juli 2020. Der 1976 in Frankfurt am Main geborene Unfallchirurg und Orthopäde bringt vor allem seine "konservative" Behandlungsmethode mit nach Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

Dr. Frank Seidel ergänzt das Praxisteam der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in Solingen seit dem 1. Juli 2020. Der 1976 in Frankfurt am Main geborene Unfallchirurg und Orthopäde bringt vor allem seine "konservative" Behandlungsmethode mit nach Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (bgl) – Mit seiner Familie lebt Dr. Frank Seidel bereits seit 14 Jahren in Solingen. Beruflich ist er allerdings erst seit dem 1. Juli in der Klingenstadt angekommen. „Der Einstieg hier war super, ich bin vom Praxisteam hervorragend aufgenommen worden, auch von den Patienten. Es macht sehr großen Spaß“, freut sich der 1976 in Frankfurt am Main geborene Unfallchirurg und Orthopäde (kompletter beruflicher Werdegang hier in unserem Artikel). Seidel verstärkt die Chirurgische Gemeinschaftspraxis Solingen an der Birkerstraße und ergänzt das Behandlungsspektrum der Fachpraxis vor allen Dingen mit seiner „konservativen“ Behandlungsmethode.

Behandlungsformen ohne Operation

„Konservativ bedeutet ja, dass man den Patienten möglichst nicht operiert. Meine Aufgabe hier ist es, Behandlungsmethoden anzubieten, ohne an eine OP zu denken. Das kann die großen Gelenke, die Schultern, Knie und Hüfte betreffen, aber auch der Fuß oder die kleineren Fingergelenke“, erklärt Seidel. Dabei gibt es verschiedene Behandlungsansätze. Im Rahmen der manuellen Therapie arbeitet Seidel unter anderem erfolgreich mit Akupunkturmethoden. Derzeit macht der Facharzt eine Ausbildung zum Osteopathen, so dass Patientinnen und Patienten demnächst auch von dieser Behandlungsform profitieren können. Selbstverständlich kommen auch medikamentöse Therapien zur Anwendung.

„Die konservative Methode bedeutet aber auch, dass man die Gelenke beispielsweise mit einem Schmerzmittel infiltriert“, betont Seidel. Zum Einsatz kommt zudem die Hyaluron-Therapie, bei der mittels einer Injektion der Gelenkknorpel gestärkt wird. Bei der konservativen Methodik gebe es sehr viele Möglichkeiten, die Medizin verfügt über einen enormen Facettenreichtum, zeigt Frank Seidel auf. „Man ist hier nicht auf eine Sache festgelegt, man kann mit dem Patienten sprechen und gemeinsam die Behandlungsmöglichkeiten gezielt abwägen“, macht der Facharzt deutlich.

Kurzvorstellung Dr. Frank Seidel im Video:

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Zu ihm würden viele Patienten kommen und ihn um eine zweite Meinung bitten. Nicht immer ließe sich eine Operation von vornherein ausschließen. „Das kann beispielsweise bei einem Patienten mit einem arthrotisch vollkommen kaputten Kniegelenk der Fall sein, der Patient läuft Knochen auf Knochen, dann muss man ihm aber auch ehrlicherweise sagen, dass die Therapie dann eingeschränkt ist und es auf eine OP hinauslaufen würde. Aber letztlich liegt die Entscheidung beim Patienten“, erläutert Seidel.

Denn konservativ könne man auch solche Patienten weiterhin begleiten. Grundsätzlich würden sich bei Dr. Frank Seidel aber Patientinnen und Patienten vorstellen, die zu 95 Prozent konservativ behandelbar seien.

Mit den Patienten offen Therapiemöglichkeiten abwägen

Bei akuten Notfallindikationen werden Patienten selbstverständlich direkt ins Krankenhaus verwiesen. „Aber das ist eher selten. Es ist schon so, dass das Gros der Patienten, die speziell zu mir kommen, auch konservativ behandelt werden können“, sagt Seidel. Wie bei anderen Patienten auch werden Vorerkrankungen erfragt, die so genannte Anamnese, und Infos zu bereits durchgeführten Therapien eingeholt.

„Auf diese Weise erfahren wir natürlich, was auch konservativ noch möglich ist und Sinn macht. Die Möglichkeiten grenzen sich dann mitunter ein. Wenn wir dann konservativ nichts mehr anbieten können, dann muss man dem Patienten auch offen und ehrlich sagen, dass eine OP der bessere Weg wäre“, so Seidel weiter.

Nachfrage nach konservativer Behandlung steigt

Die Nachfrage nach konservativen Therapiemöglichkeiten steige stetig, beobachtet man in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis an der Birkerstraße. Inzwischen hat sich auch in Solingen in zunehmendem Maße herumgesprochen, dass mit Dr. Frank Seidel ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet in der Praxis behandelt.

„Hier in Solingen haben wir wirklich ganz bunt gemischte Patientinnen und Patienten. Vom Kleinkind mit Fußbeschwerden, Rückenschmerzen bei Erwachsenen bis hin zur 90-jährigen Seniorin mit bereits fortgeschrittenem degenerativem Rücken. Das komplette Spektrum kommt zu uns und das macht diese Aufgabe hier in dieser Praxis spannend und sehr interessant“, erläutert Dr. Frank Seidel. Die Kooperation mit seinen fünf ärztlichen Kollegen in der Praxis sei eng und sehr effektiv, man tausche sich rege aus. Das gesamte Praxiseam arbeite sehr gut und hochprofessionell zusammen, lobt Seidel.

Chirurgische Gemeinschaftspraxis Solingen
Birkerstraße 1
42651 Solingen

Tel.: 0212 – 38 35 36 0
Fax: 0212 – 38 35 36 99

E-Mail: info@cgp-sg.de

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