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Solingen: Weihnachtliche Wuppersteine sollen Freude schenken

Brigitte Gliewe, Miriam Gatawetzki-Köppchen und Silvia Peters (v.l.) von den Wuppersteinen besuchten die Adolf-Kolping-Wohnstätte mit Weihnachtssteinen. (Foto © Sandra Grünwald)

Brigitte Gliewe, Miriam Gatawetzki-Köppchen und Silvia Peters (v.l.) von den Wuppersteinen besuchten die Adolf-Kolping-Wohnstätte mit Weihnachtssteinen. (Foto © Sandra Grünwald)

SOLINGEN (sg) – Mitglieder der Gruppe „Wuppersteine“ waren vergangene Woche in der Adolf-Kolping-Wohnstätte und bereiteten den Bewohnern mit ihren selbst kreierten Weihnachtssteinen eine Freude. Seit 2019 gibt es die Facebook-Gruppe der Wuppersteine. Grundidee war es, Steine zu bemalen und „auf Reisen“ zu schicken. So konnte mit den kleinen Kunstwerken vielen Menschen eine Freude gemacht werden.

Eine kleine Tradition zu Weihnachten

Ins Leben gerufen hatte Miriam Gatawetzki-Köppchen seinerzeit die Wuppersteine, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen. Doch nicht nur das Umherreisen verbreitet Freude, auch das Verschenken besonderer Wuppersteine zaubert Menschen ein Lächeln ins Gesicht.

Genau darum ging es bei der weihnachtlichen Aktion der Wuppersteine, die inzwischen schon Tradition hat. „Wir bemalen Steine mit weihnachtlichen Motiven“, erzählte Miriam Gatawetzki-Köppchen in der Adolf-Kolping-Wohnstätte in Wald, wo sie zusammen mit zwei Mitgliedern der Wuppersteine am Mittwoch zu Gast war. Insgesamt waren sieben Frauen der Gruppe an der weihnachtlichen Aktion beteiligt. „Das machen wir schon seit ein paar Jahren.“ Die Mitglieder der Wuppersteine bemalen Steine, basteln und häkeln hübsche Kleinigkeiten extra für diese Aktion.

Weihnachtsbäume, Weihnachtswichtel und Schneemänner verzaubern die Adventszeit. (Foto © Sandra Grünwald)

Weihnachtssteine für soziale Einrichtungen

Mit den hübschen Kleinigkeiten besuchen die Wuppersteine dann eine soziale Einrichtung. „Kinderhospiz, Hospiz, Kinderheim, Seniorenheim“, zählte Miriam Gatawetzki-Köppchen auf. Die Bewohner dürfen sich dann etwas aus den mitgebrachten Dingen aussuchen. Die Weihnachssteine dürfen auch behalten werden, dennoch werden einige auch auf Reisen geschickt. „Die finden wir dann im Wald oder wir bekommen die Meldung, dass sie irgendwo in Spanien gelandet sind“, erzählte Miriam. Sie trägt dann jeden Fundort auf einer Steine-Karte ein.

Es macht Freude, den Menschen eine Freude zu machen. „Wir wollen mit den Leuten ins Gespräch kommen“, sagte Miriam Gatawetzki-Köppchen, „wollen ihnen ein bisschen Zeit schenken, in fröhliche Gesichter blicken.“ Die Menschen schmücken mit den Weihnachtssteinen ihre Zimmer. „So fließt es in die adventliche Zeit mit ein.“

Brigitte Gliewe und Silvia Peters malten und häkelten kleine Geschenke. (Foto © Sandra Grünwald)

Wuppersteine animieren zum Malen

Silvia Peters und Brigitte Gliewe sind begeisterte Mitglieder der Wuppersteine. Silvia ist schon seit 2020 dabei, Brigitte seit 3 Jahren. „Ich konnte gar nicht malen“, erzählte Brigitte Gliewe. Sie fand die Steine aber sehr schön. Und so dachte sie irgendwann, es einfach mal zu probieren. „Da war es geschehen“, meinte sie schmunzelnd. Auch Weihnachtssteine hat sie bemalt. „Außerdem noch Schlüsselanhänger gehäkelt.“ Silvia Peters dagegen hat vorher schon gemalt, allerdings auf Leinwände. „Ich war schon immer kreativ tätig“, erzählte sie. „Durch die Wuppersteine sind nur die Leinwände kleiner geworden.“


Thomas Köppchen freut sich mit Bewohner Uwe über einen Weihnachtsstein. (Foto © Sandra Grünwald)

Freude über weihnachtliche Wuppersteine

Uwe lebt in der Adolf-Kolping-Wohnstätte und freute sich sehr über den Besuch der Wuppersteine. „Ich war 30 Jahre Gärtner“, erzählte er. Danach hat er noch sieben Jahre als Maschinist gearbeitet. Jetzt ist er im Ruhestand, ist aber weiter noch gerne aktiv. „Jeden Samstag hole ich Brötchen“, verriet er. „Ich bin der Brötchenexpress.“ Einen Weihnachtsstein hat er sich auch ausgesucht. „Malen tue ich nicht“, sagte er. „Aber Basteln tue ich gerne.“ Wer weiß, vielleicht kann der Wupperstein auch Uwe zum Malen inspirieren.

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