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Verkehrsversuch in Wald: Neue Regeln für Lieferverkehr

Der "Schlauch", die kleine Fußgängerzone in Solingen-Wald, mit Blick auf die Walder Kirche. (Foto: © Bastian Glumm)

Der "Schlauch", die kleine Fußgängerzone in Solingen-Wald, mit Blick auf die Walder Kirche. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Ab Montag, 10. August, startet in der Fußgängerzone Wald ein Verkehrsversuch. Das teilt jetzt die Stadtverwaltung mit. Ziel ist es demnach, den Durchgangsverkehr zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität im Stadtteil zu verbessern. Künftig soll das Be- und Entladen – wie bereits in den Fußgängerzonen in Mitte und Ohligs – nur noch zwischen 18.30 Uhr und 11 Uhr erlaubt sein.

Weniger Verkehr in der Fußgängerzone

Bislang darf die Fußgängerzone in Wald den ganzen Tag über von Lieferfahrzeugen befahren werden. Nach Angaben der Stadt wurde jedoch festgestellt, dass nicht nur Lieferverkehr, sondern auch Fahrzeuge ohne erkennbaren Lieferzweck die Fußgängerzone nutzen. Da eine wirksame Kontrolle im Einzelfall nur schwer möglich ist, soll die zeitliche Begrenzung den Fahrzeugverkehr deutlich reduzieren.

Die notwendige Anpassung der Beschilderung erfolgt rechtzeitig vor Beginn des Verkehrsversuchs. Für berechtigte Einzelfälle können weiterhin Ausnahmegenehmigungen erteilt werden.

Mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität

Mit der neuen Regelung sollen insbesondere Fußgänger sowie Radfahrer von einer ruhigeren und sichereren Fußgängerzone profitieren. Gleichzeitig möchte die Stadt prüfen, ob sich die Maßnahme dauerhaft bewährt. Die Ergebnisse des Verkehrsversuchs werden nach einer Auswertung der Bezirksvertretung Wald vorgelegt, so das Rathaus in einer Medieninformation. Auf dieser Grundlage soll später über eine mögliche dauerhafte Einführung entschieden werden.

Vor dem Start des Verkehrsversuchs informiert die Stadt nach eigenen Angaben Gewerbetreibende, Einzelhandel, Anwohnende sowie weitere betroffene Akteure umfassend über die Änderungen. Ziel sei eine transparente Umsetzung und die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten, so die Verwaltung.

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