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VIDEO: Ein Denkanstoß am Sonntag – Träume

Gastbeitrag
Der Solinger Arzt, Autor und Liedermacher Dr. Christoph Glumm. (Foto: © Dr. Christoph Glumm)

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Träume

Von Dr. Christoph Glumm

Träume sind Botschaften des Unbewussten. Durch sie haben wir einen direkten Zugang zu Bereichen, die uns im Wachzustand verschlossen bleiben. Sie sind ein Spiegel, in dem wir uns ohne Maske betrachten können: mit allen Wünschen und Hoffnungen, aber auch mit allen Ängsten, der Wut und den Sorgen. Träume können Alarm schlagen, eine innere Not anzeigen oder auf Dinge hinweisen, die im Alltag bewältigt werden sollen. Ungedeutete Träume sind wie ungeöffnete Briefe – sagt der Talmud. Wir sollten sie öffnen. Sie rufen auf, über das Leben nachzudenken und Dinge zu verändern.

Viele Menschen stehen ihren Träumen sehr skeptisch gegenüber und schenken ihnen keine Bedeutung. Andere behaupten gar nicht zu träumen. Die Schlafmedizin beweist aber: Jeder Mensch träumt bis zu fünf Mal in der Nacht. Rechnet man diese Zeit auf ein Menschenleben hoch, kommen wir auf insgesamt sechs Jahre in denen wir träumen. Unser Gehirn arbeitet währenddessen auf Hochtouren und erfüllt viele wichtige Aufgaben für unser Leben. Der Traum ist damit ein Teil unserer Realität und ebenso bedeutungsvoll wie das im Wachzustand erlebte. Wenn Sie Träume im Alltag nutzen möchten, ist der erste Schritt die innere Bereitschaft, Träume zuzulassen. Führen Sie z.B. ein Traumbuch. Zusammen mit dem Tagebuch bekommen Sie so eine umfassende Einsicht in Ihre gesamte Lebenswirklichkeit. Das ist sehr spannend und aufschlussreich!

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