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Alexander-Coppel-Schule weiht neues Gebäude ein

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Feierstunde im Pädagogischen Zentrum der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Schülerinnen und Schüler sorgten für das musikalische Rahmenprogramm. (Foto: B. Glumm)Feierstunde im Pädagogischen Zentrum der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Schülerinnen und Schüler sorgten für das musikalische Rahmenprogramm. (Foto: B. Glumm)
Feierstunde im Pädagogischen Zentrum der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Schülerinnen und Schüler sorgten für das musikalische Rahmenprogramm. (Foto: B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Rund 900.000 Euro investierte die Stadt Solingen in das „Haus K“, das jetzt feierlich in der Alexander-Coppel-Gesamtschule eröffnet wurde. Das Gebäude beherbergt vier Klassenräume auf zwei Etagen. Bauzeit: Eineinhalb Jahre. „Dieser Umbau und auch die Möblierung wirken beispielhaft gelungen“, freute sich Andreas Tempel, Leiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Im Pädagogischen Zentrum versammelten sich jetzt Lehrer, Schüler und zahlreiche Gäste zur Feierstunde.

„Wenn ich die Schule mit einem Baum vergleiche, dann ist ein weiterer dicker Jahresring dazu gewachsen“, so Tempel weiter. Knapp 1400 Schülerinnen und Schüler werden an der Gesamtschule von 117 Lehrern unterrichtet. Die neuen Räume des Gebäudes K werden ausschließlich von der jahrgangsstufe 11 genutzt werden.

Schuldezernentin Dagmar Becker gemeinsam mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Sculleiter Andreas Tempel (li.) während der Feierstunde anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudes der Alexander-Coppel-Gesamtschule. (Foto: B. Glumm)
Schuldezernentin Dagmar Becker gemeinsam mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Schulleiter Andreas Tempel (li.) während der Feierstunde anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudes der Alexander-Coppel-Gesamtschule. (Foto: B. Glumm)

2015 Umbenennung in Alexander-Coppel-Gesamtschule

1982 wurde die Alexander-Coppel-Schule als erste Gesamtschule Solingens gegründet. In den vergangenen Jahren wuchs die Schule weiter und gleichzeitig stieg auch der Platzbedarf. Erst im vergangenen Jahr wurde die vormalige „Städtische Gesamtschule Solingen“ nach dem Unternehmer und Politiker Alexander Coppel benannt, der in der Klingenstadt ab 1915 auch im Vorstand der Synagogengemeinde war.

1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, starb er dort nach kurzer Zeit an Hunger und Entkräftung. Seit 2012 ist die Alexander-Coppel-Gesamtschule auch inklusiv ausgerichtet. Rund um den Neubau wurde zudem der Schulhof aufpoliert. Gleichzeitig wurden im Nachbargebäude C das Sprachlabor und der Computerraum umgestaltet. Außerdem wurden zwei Physikräume komplett saniert.

Die Bauzeit für "Haus K" betrug rund anderthalb Jahre. Auf zwei Etagen befinden sich vier Klassenräume, die ausschließlich von der Jahrgangsstufe 11 genutzt werden. (Foto: B. Glumm)
Die Bauzeit für „Haus K“ betrug rund anderthalb Jahre. Auf zwei Etagen befinden sich vier Klassenräume, die ausschließlich von der Jahrgangsstufe 11 genutzt werden. (Foto: B. Glumm)

„Der Raum ist der dritte Pädagoge“

Ebenfalls komplett renoviert wurden die sanitären Anlagen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach forderte in seinem Grußwort die Schülerinnen und Schüler dazu auf, das neue Gebäude mit Leben zu füllen und zu „erobern“. Der Sanierungsstau an den Solinger Schulen, der bis zu 70 Millionen Euro betragen soll, könne und werde nur sukzessive weiter abgebaut werden, so Kurzbach.

„Der Raum ist der dritte Pädagoge, neben dem Lehrer und dem Schüler selbst“, zitierte Schulleiter Andreas Tempel den italienischen Erziehungswissenschaftler Loris Malaguzzi. Und dieser dritte Pädagoge ist nach den umfangreichen Neu- und Umbauten in der Alexander-Coppel-Gesamtschule bestens aufgestellt.

www.alexander-coppel-gesamtschule.de

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