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Bethanien: Senioren sammeln 70 Säcke Kleidung

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Freuten sich über 70 Säcke Kleiderspenden: v.li. Jeannette Schnittert (WG Magnolie, Beirat Dorper Kantorei), Axel Visser (Dorper Kantorei und Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“) Nicole Odenhoven (WG Magnolie), Daniela Munkel (Pflegedienstleitung WG Magnolie), Friedhelm Butz, Karin de Vries und Friedhelm Reuter (Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“). (Foto: © Diakonie Bethanien)
Freuten sich über 70 Säcke Kleiderspenden: v.li. Jeannette Schnittert (WG Magnolie, Beirat Dorper Kantorei), Axel Visser (Dorper Kantorei und Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“) Nicole Odenhoven (WG Magnolie), Daniela Munkel (Pflegedienstleitung WG Magnolie), Friedhelm Butz, Karin de Vries und Friedhelm Reuter (Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“). (Foto: © Diakonie Bethanien)

SOLINGEN (red) – Die Senioren der Wohngemeinschaft Magnolie auf dem Gelände der Diakonie Bethanien haben 70 Säcke Bekleidung für den Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“ gesammelt. Unterstützt wurden sie dabei von der Dorper Kantorei und den Mitarbeitenden der Diakonie Bethanien.

Hilfstransport nach Weißrussland

Am 16. November machte sich ein Hilfstransport mit den Spenden auf den Weg nach Belynitschi, Weißrussland, von wo aus die Bekleidung an Kinderheime, ein Kinderkrankenhaus und ein Kindertherapiezentrum verteilt werden. „Unsere Senioren haben sich sehr über den großen Zuspruch und die zahlreichen Spenden aus der Solinger Bevölkerung gefreut“, sagt Daniela Munkel, Pflegedienstleiterin bei der Diakonie Bethanien.

„Die Senioren kennen Hunger und materielle Nöte noch aus dem eigenen Erleben und sind sehr froh und dankbar, dass sie mit ihrem Engagement auch im hohen Alter noch etwas bewegen können.“ So unterstützen sie zur Osterzeit unter anderem auch die Solinger Tafel e.V. mit selbst gefärbten Eiern. „Das ist mittlerweile schon eine sehr liebgewonnene Tradition geworden“, sagt Munkel.

Aktiver Teil der Gesellschaft sein

„Je älter Menschen werden und je mehr Unterstützung sie selbst im Alltag benötigen, desto schwerer fällt es den meisten, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, erläutert Hartmut Fehler, Vorstand für den Geschäftsbereich Ambulante Dienste in der Diakonie Bethanien. „Die Senioren wünschen sich, gebraucht zu werden, etwas Sinnvolles zu tun und ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein – auch wenn sie selbst nicht mehr so mobil sind.“

Deshalb lege man bei der Diakonie Bethanien sehr viel Wert darauf, dass die Senioren viele Kontakte und Begegnungen außerhalb ihres neuen Zuhauses haben und fördere dies untere anderem mit Projekten und Kooperationen mit der Kindertagesstätte Rupelrath und der unternehmenseigenen Kinderbetreuung „Magnolienblüten“.

Engagement für Kinder von Tschernobyl seit 2016

Das Engagement der Senioren für den Verein „Kinder von Tschernobyl / Solinger Hilfe für Minsk“ geht auf eine gemeinsame Spendenaktion der Diakonie Bethanien und der Dorper Kantorei für die Kinderkur des Vereins im Jahr 2016 zurück. Damals besuchten die Kinder im Rahmen ihrer Kur die Senioren der Diakonie Bethanien für einen Nachmittag und konnten sich vor einem gemeinsamen Singen mit den Bewohnern neu einkleiden.

Volksbank Bergisches Land

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