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Führung über den jüdischen Friedhof am Estherweg

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Der jüdische Friedhof ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Kultur in Solingen. Die Grabsteine sind teils in hebräischer und teils in deutscher Sprache. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Der jüdische Friedhof ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Kultur in Solingen. Die Grabsteine sind teils in hebräischer und teils in deutscher Sprache. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Die nächste öffentliche Führung über den jüdischen Friedhof am Estherweg ist am kommenden Sonntag, 17. September, um 11 Uhr. Treffpunkt ist das Friedhofstor am Estherweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenfrei; eine Spende für die Arbeit der Schüler-AG Jüdischer Friedhof der Alexander-Coppel-Gesamtschule wird gern entgegengenommen. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Ältester Grabstein aus dem Jahr 1820

Der jüdische Friedhof in Solingen ist einer von rund 2.400 jüdischen Begräbnisstätten in Deutschland. Er ist erstmals um 1718 bezeugt, der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1820. Die letzte Beerdigung fand im April 1941 statt. Nach der Zerstörung der Synagoge 1938 ist der Friedhof das einzige und letzte öffentlich sichtbare Zeugnis jüdischer Religion und Kultur in Solingen.

Gesamtschule Solingen übernahm Patenschaft

Im Spätherbst 1987 übernahm die Gesamtschule Solingen die Patenschaft über den jüdischen Friedhof. Seitdem wird der Friedhof von einer Arbeitsgemeinschaft der Schülerinnen und Schüler betreut und gepflegt. Michael Sandmöller und Simone Sassin leiten die Arbeitsgemeinschaft, die sich um die Pflege des alten Friedhofs kümmert und auch Kontakte zu Nachfahren pflegt. Er bietet zwei Mal pro Jahr eine Führung an.

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