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Schloss Burg: Kernsanierter Bergfried feierlich eingeweiht

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Auf dem Weg zum sanierten Bergfried, um symbolisch das Band zu durchschneiden: Oberbürgermeister Tim Kurzbach (mi.) mit Zweihänder und Christoph Dammermann (re.), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Hintergrund: Klaus-Dieter Schulz, 1. Vorsitzender des Schlossbauvereins. (Foto: © Bastian Glumm)
Auf dem Weg zum sanierten Bergfried, um symbolisch das Band zu durchschneiden: Oberbürgermeister Tim Kurzbach (mi.) mit Zweihänder und Christoph Dammermann (re.), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Hintergrund: Klaus-Dieter Schulz, 1. Vorsitzender des Schlossbauvereins. (Foto: © Bastian Glumm)
Stadtwerke Solingen
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SOLINGEN (bgl) – Der Bergfried von Schloss Burg ist nicht mehr das, was er mal war. Das altehrwürdige Gebäude wurde komplett entkernt und von Grund auf saniert, um ein gänzlich neues Ausstellungskonzept umzusetzen. Am Samstag wurde diese Maßnahme feierlich abgeschlossen. Sowohl der Bergfried als auch das ebenfalls kernsanierte Grabentorhaus konnte von den zahlreichen Besuchern besichtigt werden. Das freilich zunächst nur am Eröffnungstag, denn Restarbeiten sind noch zu erledigen. Für die Öffentlichkeit regulär zugänglich werden beide Gebäude ab dem kommenden Monat sein.

Die Sanierung von Bergfried und Grabentorhaus ist jedoch nur ein Baustein einer Gesamtmaßnahme, um Schloss Burg in „eine zeitgemäße Form zu bringen“, so Stadtdirektor Hartmut Hoferichter bei der Vorstellung der Gesamtpläne im vergangenen Jahr. Die Sanierung von Schloss Burg ist eine Aufgabe, die von den Eigentümerstädten Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie dem Schlossbauverein gemeinschaftlich getragen wird.

Fördermittel von Bund und Land

Erhebliche finanzielle Unterstützung kommt dabei von Bund und Land: Insgesamt fließen 32,5 Millionen Euro in das Projekt, davon 25 Millionen aus verschiedenen Fördertöpfen. Die Sanierung von Bergfried und Grabentorhaus wurde aus dem Förderprogramm der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) finanziert.

Auch das Grabentorhaus wurde komplett saniert und konnte am Samstag besichtigt werden. (Foto: © Bastian Glumm)
Auch das Grabentorhaus wurde komplett saniert und konnte am Samstag besichtigt werden. (Foto: © Bastian Glumm)

„Es gilt vielen Verantwortlichen Dank zu sagen für dieses stolze Herz des Bergischen Landes. Denn das ist Schloss Burg, es ist das Herz des Bergischen Landes und darauf können wir alle sehr stolz sein. An einem solchen Tag wie heute ganz besonders“, freute sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach in seiner Ansprache. Einen ersten Blick in die frisch sanierten und jetzt mit moderner Ausstellungstechnik versehenen Räume im Bergfried ließen sich am Samstag zahlreiche Besucher auf Schloss Burg nicht entgehen. Auch nicht Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Touristischer Wert für ganz Nordrhein-Westfalen

„Für uns als Wirtschaftsministerium war das eine wichtige Maßnahme, die wir gerne mit Fördermitteln aus unserem Hause unterstützt haben. Es geht nicht nur darum, Geschichte zu erhalten. Es soll natürlich auch dazu führen, dass sich Menschen idealerweise aus ganz Deutschland an diesem Standort mit der jahrhundertealten Tradition der Burgen auseinandersetzen. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, dann ist es eine wichtige touristische Destination für Nordrhein-Westfalen“, lobte der FPD-Politiker.

Abgeschlossen sind die Maßnahmen in Schloss Burg damit freilich noch lange nicht. Die nächste große Baustelle wartet schon auf dem Besucherparkplatz. Dort soll die Stützmauer auf Vordermann gebracht werden. Läuft dann weiterhin alles nach Plan, soll bis 2025 Schloss Burg in Gänze in neuem Glanz erstrahlen. Noch viel zu tun also.

Volksbank Bergisches Land

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