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Schulabsolventen in Solingen einen Ausbildungsplatz bieten

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Maria Ricchiuti übernimmt die kommunale Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ als Stabsstelle direkt beim Leiter des kommunalen Jobcenters, Mike Häusgen. (Foto: © Bastian Glumm)
Maria Ricchiuti übernimmt die kommunale Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ als Stabsstelle direkt beim Leiter des kommunalen Jobcenters, Mike Häusgen. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – In Solingen haben nach wie vor viel zu viele junge Schulabsolventen Schwierigkeiten damit, einen Ausbildungsplatz zu finden. Damit möglichst viele junge Leute in der Klingenstadt die Möglichkeit bekommen, einen Ausbildungsplatz zu finden, und eben nicht in andere Kommunen abwandern, hat die Stadtverwaltung jetzt das seit 2013 bestehende Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) neu aufgelegt. „Wir haben in Solingen hervorragende Netzwerke, die aber im Bereich der Ausbildung noch enger und besser verzahnt werden müssen“, betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach, der am Donnerstag die Neuausrichtung von KAoA im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellte.

Stabsstelle beim Leiter des kommunalen Jobcenters

In Form einer neuen Struktur, die in den vergangenen Monaten gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Beteiligten erarbeitet wurde, will man dieses Netzwerk verbindlicher gestalten. Das zum Wohle junger Schulabgänger. Um „mehr PS auf die Straße zu bringen“ (Kurzbach) kümmert sich mit Maria Ricchiuti bereits seit Ende vergangenen Jahres eine Mitarbeiterin mit Schwerpunkt um diese Aufgabe.

Ricchiuti hat die kommunale Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ als Stabsstelle direkt beim Leiter des kommunalen Jobcenters, Mike Häusgen, übernommen. „Die Schulen sind unverzichtbar wichtige Bestandteile des Netzwerkes. Aber das Jobcenter hat da nochmal etwas mehr Erfahrungen und Expertise bei seinen Verbindungen in die Wirtschaft rein“, begründete OB Kurzbach die direkte Einbeziehung des kommunalen Jobcenters.

Kooperation und Vernetzung mit vielen Einrichtungen

Maria Ricchiuti ist seit dem Jahr 2010 bei der Stadtverwaltung beschäftigt und hatte dabei auch bereits Aufgaben in den Bereichen Integration, Qualifizierung und soziale Arbeit übernommen. „Es geht natürlich auch darum, dass die Schülerinnen und Schüler bereits in der Schule auf den Beruf vorbereitet werden und denen dann im Anschluss auch in Solingen eine entsprechende Ausbildungsstelle anzubieten“, betonte Maria Ricchiuti.

Sie vernetzt die Wirtschaft mit den Schulen, die jeweiligen Abteilungen der Stadtverwaltung mit anderen Institutionen noch enger und will Ansprechpartner für alle beteiligten Akteure sein. Betriebe sollen ihre künftigen Azubis bereits frühzeitig kennenlernen. Und umgekehrt. „Unser Ziel ist natürlich, dass das dann in Ausbildung mündet. Da müssen wir ansetzen“, so Ricchiuti weiter. Auch mit der Wirtschaftsförderung, die als Multiplikator dienen soll, wird eng kooperiert.

Häusgen: „Keinen Jugendlichen zurücklassen!“

Im Bergischen Städtedreieck belegt die Klingenstadt derzeit noch den letzten Platz, wenn es um die Vermittlung von Schulabsolventen in Ausbildungsstellen gibt. „Wir wollen keinen Jugendlichen zurücklassen“, machte Mike Häusgen, Leiter des kommunalen Jobcenters, deutlich und formulierte so die Zielvorgabe des Projektes für die Zukunft.

Volksbank Bergisches Land

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