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SenVital – innovativer Seniorenpark mit tierischen Therapeuten

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Der Seniorenpark SenVital in Ohligs zeichnet sich durch eine außergewöhnlich gute Teamarbeit aus. Das Musketierprinzip „Einer für alle und alle für einen“ wird hier großgeschrieben. (Foto: © Martina Hörle)
Der Seniorenpark SenVital in Ohligs zeichnet sich durch eine außergewöhnlich gute Teamarbeit aus. Das Musketierprinzip „Einer für alle und alle für einen“ wird hier großgeschrieben. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Im SenVital in Ohligs werden die Gäste von einem zwei- und vierbeinigen Team in familiärer Atmosphäre betreut. In der Einrichtung gibt es 30 Plätze in Form von Pflegeappartements, 89 Pflegeplätze im Zentrum und weitere 15 im betreuten Wohnen. Ina Beilstein ist bereits seit zehn Jahren in der Einrichtung tätig, davon drei als Residenzleiterin. „Wir sind ein wunderbares Team von insgesamt 101 Personen“, betont sie. „Es sind viele Bereiche, die miteinander harmonieren.“ Seniorenarbeit muss Teamarbeit sein, ist Beilstein überzeugt. Nur so kann gute Pflege gelingen.

Seniorenarbeit ist Teamarbeit

Auch Julia, ihre älteste Tochter, arbeitet schon seit einigen Jahren im SenVital. „Zunächst hatte ich es mit einer Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin versucht. Doch das war nicht das Richtige für mich“, erinnert sie sich. Nach einem Praktikum auf der Station stand für sie „ihr“ künftiger Beruf fest. Vor einem dreiviertel Jahr übernahm sie die Stelle der Pflegedienstleitung. Die jüngere Schwester Alina ist als Wohnbereichsleitung im Demenzbereich tätig. Hier dreht sie morgens ihre Runden in Begleitung des fünf Monate alten Chap. Der schwarzhaarige Labrador-Mix wird von den Gästen immer freudig begrüßt. Sie haben einen unglaublichen Spaß daran, dem munteren Chap beim Spielen zuzusehen.

Die vierbeinigen Therapeuten Jockel (li.) und Chap auf dem Weg zu ihrem Einsatz. (Foto: © Martina Hörle)
Die vierbeinigen Therapeuten Jockel (li.) und Chap auf dem Weg zu ihrem Einsatz. (Foto: © Martina Hörle)

Ein weiteres vierbeiniges Energiebündel ist der sechsjährige Mischlingsrüde Jockel, der Seite an Seite mit Frauchen Julia durch die Wohnbereiche geht. Gerne begleitet er die mobilen Gäste bei ihren kleinen Spaziergängen. Die freuen sich ihrerseits über die tierische Gesellschaft. „Jockel hört sich alles in Ruhe an und widerspricht nicht“, schmunzelt Ina Beilstein.

Ihre elfjährige Hündin hat eine ganz besondere Aufgabe. Sie wird zeitweise zur Sterbebegleitung in der Präterminal- oder Terminalphase eingesetzt. Ruhig und gelassen legt sie sich daneben und überträgt ihre Ruhe auf den Menschen. Damit leistet das Tier ein hohes Maß an Gefühlsarbeit. Nicht nur die Gäste, wie man die Bewohner hier nennt, sollen sich wohlfühlen. Für die Mitarbeiter gilt das Gleiche. Sie haben die Möglichkeit, hin und wieder ebenfalls ihre Hunde mitzubringen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Tier dafür geeignet ist.

Vierbeiner als Therapeuten

Im familiengeführten Haus, vor allem in der Führungsriege, zeigt sich eine enorme Stabilität. Die Fluktuation ist bemerkenswert niedrig. „Für unser Team gilt das Musketier-Prinzip“, betont Leiterin Beilstein. „Einer für alle und alle für einen.“ Julia Beilstein kann das voll und ganz bestätigen. „Wir unternehmen auch privat vieles gemeinsam, gehen zusammen zum Sport oder organisieren untereinander Events“, beschreibt sie das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander. Neu ist ebenfalls der Mitarbeiter-Stammtisch. „Das alles zeugt von einem wunderbaren Zusammenhalt.“

Gäste und Mitarbeiter sollen sich in der Einrichtung wohlfühlen. Überall gibt es behagliche Ecken. Dieser Raum dient der Entspannung. (Foto: © Martina Hörle)
Gäste und Mitarbeiter sollen sich in der Einrichtung wohlfühlen. Überall gibt es behagliche Ecken. Dieser Raum dient der Entspannung. (Foto: © Martina Hörle)

Dazu meint Claudia Hoffmann: „Wenn ich morgens hier ankomme, freue ich mich, dass ich wieder da bin. Ich fühle mich sehr wohl, mache meine Arbeit außerordentlich gerne. Die Teamarbeit ist großartig. Wir können eigene Vorschläge einbringen und überlegen gemeinsam, wie sie verwirklicht werden können.“ Sie gesteht, dass ihr die Gäste viel schneller ans Herz gewachsen sind, als sie es für möglich gehalten hätte. Hoffmann ist seit eineinhalb Jahren für Belegungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Auch sie nutzt die Gelegenheit, einmal in der Woche ihren „Labradudel“ mitzubringen. „Er genießt die vielen Streicheleinheiten, die er hier bekommt.“ So wie sein Frauchen das Arbeiten im Seniorenpark.

SenVital ist Teil einer deutschlandweiten Unternehmensgruppe. Insgesamt gibt es neun entsprechende Einrichtungen. Die Unternehmensgruppe ermöglicht den Mitarbeitern ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot, auch als Inhouse-Schulungen. Im Benefizbereich gibt es ebenso eine Menge Vergünstigungen. Das flexible Arbeitszeitmodell bietet ein Höchstmaß an individueller Dienstplangestaltung.

Teamverstärkung gesucht

„Derzeit suchen wir Verstärkung für unser Team“, gibt die Residenzleiterin bekannt. Die Verstärkung ist in den unterschiedlichsten Bereichen gefragt. Neben der Ausbildung zur Köchin/zum Koch sind Praktika in der Verwaltung möglich. Außerdem werden Mitarbeiter in der Hausreinigung und im Pflegebereich benötigt. Der soziale Dienst in der Alltagsbegleitung zählt den vielseitigen Aufgaben, die täglich zu erfüllen sind. Berufseinsteiger sind ebenso gefragt wie erfahrene Fachkräfte. „Viele Positionen sind für Quer- oder Wiedereinsteiger geeignet“, so Ina Beilstein.

Hier können sich Interessenten vorab informieren.

Volksbank Bergisches Land

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