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Solingen: Infobus informiert über Diabetes und Herzgesundheit

Redaktion
Der Schlaganfall-Bus kommt nach Solingen. Am 4. September macht der rote Aufklärungsbus von 10 bis 15 Uhr auf dem Graf-Wilhelm-Platz Station. (Foto: © Schlaganfall-Bus)

Der Schlaganfall-Bus kommt nach Solingen. Am 4. September macht der rote Aufklärungsbus von 10 bis 15 Uhr auf dem Graf-Wilhelm-Platz Station.

(Foto: © Schlaganfall-Bus)
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SOLINGEN (red) - Am morgigen Donnerstag macht die bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ Station auf dem Graf-Wilhelm-Platz in Solingen. Von 10 bis 15 Uhr informiert ein Infobus über Risiken und Prävention von Diabetes, Herz-Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen. Das Städtische Klinikum Solingen ist mit seinem Team dabei.

Beratung und Tests direkt vor Ort

Oberarzt Jacques Scharpenack und Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Neurologie beantworten Fragen der Besucherinnen und Besucher. Zudem können Interessierte ihr persönliches Risiko für Krankheiten wie Schlaganfall, Herz- oder Nierenschwäche testen lassen. Dafür werden Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen. Infomaterial klärt zusätzlich über Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern auf.

„Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus“, sagt Oberarzt Jacques Scharpenack. „Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir zur Aufklärung beitragen, Hinweise auf einen Prä-Diabetes finden und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern.“

Volkskrankheiten im Fokus

Die Zahlen zeigen den Handlungsbedarf: Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes, bis 2045 soll die Zahl auf 629 Millionen steigen. Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickeln zwei- bis viermal häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Menschen ohne Diabetes. Auch Nierenleiden stehen in enger Verbindung mit Diabetes und Herzproblemen – oft mit schweren Folgen.

Gemeinsam gegen Risiken

Die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ wurde von Boehringer Ingelheim mit zahlreichen Stiftungen und Fachgesellschaften initiiert. Ziel ist es, das Bewusstsein für Risiken zu stärken und Menschen zu motivieren, durch Ernährung und Bewegung vorzubeugen.

„Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen wie Herz- und Niereninsuffizienz, Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren“, erklärt Projektleiterin Birgit Härtle.

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