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Unterburg: Hochwasserschutz kurz vor dem Abschluss

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Die Bauarbeiten an der Eschbachstraße in Unterburg laufen auf Hochtouren. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Die Bauarbeiten an der Eschbachstraße in Unterburg laufen auf Hochtouren. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Der Umbau der Eschbachstraße in Ortskern von Unterburg ist beendet, jetzt stehen auch die Arbeiten des Wupperverbandes kurz vor dem Abschluss. Um den Hochwasserschutz zu verbessern, wurde in den vergangenen Monaten das Bachbett tiefer gelegt, zudem wurden mehrere Fußgängerbrücken über den Eschbach erneuert.

Sperrung bis kommenden Mittwoch

Ende Juli werden nun die großen Stahlrohre ausgebaut und abtransportiert, die das Wasser des Eschbachs während der Arbeiten durch die Baustelle geleitet haben. Wie bereits angekündigt, ist hierfür noch einmal eine Sperrung der Ortsdurchfahrt notwendig. Die Eschbachstraße wird daher ab dem heutigen Montag, 27. Juli, bis Mittwoch, 29. Juli, tagsüber von 7 bis 18 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung betrifft den Bereich zwischen Hausnummer 93 und 113. Dort werden die Stahlrohre getrennt, aus dem Bachbett gehoben und abtransportiert.

Im Baustellenbereich ist parallel auch der Mühlendamm weiterhin gesperrt. Anlieger erreichen ihre Grundstücke entweder über die Mühlendamm-Brücke oder über die Behelfsbrücke, eine Durchfahrt ist nicht möglich.

Großräumige Umleitung wird erneut aktiviert

Die bekannte großräumige Umleitung führt von Krahenhöhe über Müngsten und Remscheid-Vieringhausen. Der Busverkehr aus Solingen endet an der Haltestelle Burg-Brücke, von Remscheid und Wermelskirchen aus am Burger Bahnhof. Die Feuer- und Rettungswache in Oberburg ist in dem Zeitraum besetzt.

Mit dem Ausbau der Stahlrohre und der Eintiefung und Wiederherstellung der Bachsohle ist ein weiterer Meilenstein im Bauprojekt Hochwasserschutz Eschbach erreicht, betont der Wupperverband. Die Hauptarbeiten seien damit abgeschlossen.

Nachlaufende Arbeiten bis Mitte September abgeschlossen

Nachfolgend werden nun noch private Grundstücke wieder hergestellt, zudem laufen noch Schlosserarbeiten an den Geländern und der Mühlendamm wird fertigestellt. Danach wird die Behelfsbrücke Mühlendamm abgebaut und der Wupperverband beginnt, in diesem Bereich im Eschbach einen Fischaufstieg als geforderte Ausgleichsmaßnahme zu bauen. Die nachlaufenden Arbeiten sollen bis Mitte September fertig gestellt sein, der Fischaufstieg im Dezember, wenn das Wetter mitspielt.

Während der Bauzeit für den Fischaufstieg ab Anfang September wird der Verkehr über eine Strecke von rund 80 Metern einspurig geführt und mit einer Ampel geregelt. Dabei sind sehr kurze Schaltzeiten vorgesehen, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

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