SOLINGEN (red) – Solingens Oberbürgermeister Daniel Flemm ist in den Vorstand des NRW-Städtetags gewählt worden. Die Mitgliederversammlung des Städtetags Nordrhein-Westfalen tagt alle zwei Jahre. In diesem Jahr sind am 9. und 10. Juni in Oberhausen rund 800 Delegierte und Gäste zusammengekommen, auch um turnusgemäß die Verbandsspitze neu aufzustellen.
Flemm sucht Dialog mit Land und Kommunen
„Mit der Wahl von Daniel Flemm gewinnt die kommunale Stimme aus Solingen weiter an Gewicht im landesweiten Austausch der Städte. Gerade vor dem Hintergrund zahlreicher Herausforderungen für Kommunen in ganz NRW ist eine enge Vernetzung eine wichtige Bereicherung für die Klingenstadt“, heißt es aus dem Rathaus.
Der Oberbürgermeister hat für die neue Aufgabe im Vorstand ein klares Ziel. „Ich werde mich besonders für die Solinger Interessen und Belange einsetzen und zudem in den engen Dialog mit dem Land und den anderen Kommunen eintreten“, so Flemm. „In den Städten spielt sich das Leben der Menschen ab, hier erfahren sie die Auswirkungen politischer Entscheidungen unmittelbar. Wir sind in unseren Kommunen nah dran und kennen die Bedürfnisse ganz genau. Wir brauchen Handlungsspielraum und dafür müssen wir kommunale Interessen immer wieder bündeln.“
Zusammenschluss von 39 Städten
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen ist die Stimme der Städte im größten Bundesland Deutschlands. In ihm haben sich 39 Städte (23 kreisfreie und 16 kreisangehörige Städte) mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der kommunale Landesverband des Deutschen Städtetags nimmt die Interessen der Kommunen gegenüber dem Land NRW sowie zahlreichen Organisationen wahr, berät und vernetzt seine Mitgliedsstädte. Als außerordentliche Mitglieder sind außerdem u.a. der Regionalverband Ruhr, der Landschaftsverband Rheinland und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligt.






























