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Klinikum Solingen: Abriss von Haus G abgeschlossen

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Vom ehemaligen Haus G am Klinikum Solingen ist oberirdisch kaum noch etwas übrig. Nach dem Abschluss der Abrissarbeiten wird das Gelände nun für den Neubau des modernen Bettenhauses vorbereitet. (Foto: © Bastian Glumm)
Vom ehemaligen Haus G am Klinikum Solingen ist oberirdisch kaum noch etwas übrig. Nach dem Abschluss der Abrissarbeiten wird das Gelände nun für den Neubau des modernen Bettenhauses vorbereitet. (Foto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (red) – Mit dem Abschluss der oberirdischen Abbrucharbeiten am ehemaligen Haus G endet ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Klinikums Solingen. Nach knapp fünf Wochen intensiver Arbeiten ist das markante Gebäude auf dem Klinikcampus nahezu vollständig verschwunden. Nun wird das Gelände für den Bau des neuen Bettenhauses vorbereitet.

Platz für den Klinikneubau entsteht

Seit Anfang Juli haben sich große Raupen und Bagger Stockwerk für Stockwerk durch den bereits entkernten Rohbau gearbeitet. Am heutigen Freitag sind die oberirdischen Abbrucharbeiten im Bereich der Zentralen Notaufnahme und des Schockraums abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden noch die verbliebenen Kellerbereiche zurückgebaut.

Der anfallende Bauschutt wird in den nächsten Tagen abtransportiert und anschließend recycelt. Er soll unter anderem als Straßenbaumaterial und zur Herstellung von Beton weiterverwendet werden. Sobald das Gelände vollständig geräumt ist, beginnen die Vorbereitungen für den Neubau. Die Freigabe des Bodens für die anstehenden Erdbauarbeiten ist nach Angaben des Klinikums für Oktober vorgesehen.

Haus G ein prägendes Gebäude seit 1956

Mit dem Abriss verschwindet ein Gebäude, das über Jahrzehnte das Bild des Klinikums geprägt hat. Das 1956 errichtete Haus G war ein wichtiger Baustein der damaligen Generalsanierung der Städtischen Krankenanstalten. Bis zur Inbetriebnahme des Bettenhauses E Anfang der 1970er Jahre galt das sechsgeschossige Gebäude als markantester Bau auf dem Campus. Neben Stationen und Funktionsbereichen befand sich dort unter anderem auch ein Bewegungsbad.

Noch bis vor rund zehn Jahren wurden in Haus G Patientinnen und Patienten versorgt. Mit den konkreter werdenden Neubauplänen verlegte das Klinikum die Stationen nach und nach in andere Gebäude. Anschließend nutzte die Klinik das Haus für Verwaltungsbereiche. Zuletzt diente es als Zwischenlager für Material im Rahmen zahlreicher interner Umbauten, die nach der Integration von Neurologie, Neuroradiologie und Stroke Unit infolge der Insolvenz der Kplus Gruppe notwendig geworden waren.

Baustart im Frühjahr 2027

Im Frühjahr 2027 sollen auf dem frei gewordenen Areal die Bauarbeiten für das neue Bettenhaus beginnen. Geplant ist ein achtgeschossiger Neubau mit rund 15.000 Quadratmetern Nutzfläche und etwa 430 Betten. Darüber hinaus entstehen eine erweiterte Zentrale Notaufnahme, ein Hubschrauberlandeplatz sowie eine neue Zentralküche. Das neue Gebäude soll moderne Versorgungsstrukturen und aktuelle Anforderungen an den Krankenhausbau erfüllen.

Während des Abtransports der Abbruchmaterialien bittet das Klinikum Patientinnen, Patienten und Besucher um besondere Aufmerksamkeit, da auf dem Gelände verstärkt Baustellenverkehr unterwegs sein wird.

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Dieser Beitrag stammt von unserer Redaktion.

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