Start Aktuelles Atelier Bukolei – Zurück in den Güterhallen

Atelier Bukolei – Zurück in den Güterhallen

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 29 Sekunden
0
TEILEN
Heike Buschkotte-Leichsenring ist zurück in den Güterhallen. In ihren neuen Räumen in Halle 26 fühlt sie sich schon jetzt richtig wohl. Gerne sitzt sie auf der kleinen Bank im Ausstellungsraum und genießt das Ambiente. (Foto: © Martina Hörle)
Heike Buschkotte-Leichsenring ist zurück in den Güterhallen. In ihren neuen Räumen in Halle 26 fühlt sie sich schon jetzt richtig wohl. Gerne sitzt sie auf der kleinen Bank im Ausstellungsraum und genießt das Ambiente. (Foto: © Martina Hörle)
Anzeige
Anzeige

SOLINGEN (mh) – Am Sonntag, den 30. Oktober eröffnet Heike Buschkotte-Leichsenring ihr Atelier Bukolei in den Güterhallen. Sie teilt sich mit drei Künstlerkollegen die Halle 26. Im Jahr 2006 war sie schon einmal hier ansässig. Damals gehörte sie zum Atelier KünstlerPack, heute Kunstraum. 2013 hatte sich eine günstige ‚Gelegenheit ergeben, und die Künstlerin war mit ihrem Atelier nach Gräfrath gegangen. Jetzt ist sie wieder zurück. „Ich hatte gar nicht daran gedacht, aus Gräfrath wegzugehen“, beschreibt Buko-Lei ihre Beweggründe. „Doch dann habe ich auf Instagram gesehen, dass die große Halle ein freies Atelier anbot. Das habe ich mir angesehen und spontan entschlossen: Hier möchte ich hin.“

Bukolei ist zurück in den Güterhallen

Das kleine Gräfrather Atelier war mittlerweile zu beengt geworden. Diese 19 m² hat sie jetzt gegen 38 ² und helle, lichte Räume getauscht. Ihr neues Reich teilt sich in einen Ausstellungsraum Parterre und einen Arbeitsraum im oberen Bereich. Jetzt kann sie auch große Leinwände selbst bespannen. „Dann habe ich mein Bild von A bis Z selbst hergestellt“, freut sie sich.

Arbeiten kann die Künstlerin jetzt in hellen Räumen, die wesentlich mehr Platz bieten als das vorherige Atelier. (Foto: © Martina Hörle)
Arbeiten kann die Künstlerin jetzt in hellen Räumen, die wesentlich mehr Platz bieten als das vorherige Atelier. (Foto: © Martina Hörle)

Der Ausstellungsraum ist eine Mischung aus Galerie und Wohnzimmer. Der in Grün gehaltene Raum strahlt Wohlfühlatmosphäre aus. Eine kleine Bank lädt zum Verweilen. Die zahlreichen Miniaturen und Kleinkunstwerke kommen hier gut zur Geltung. Ein ungenutzter Wasserhahn versteckt sich unter einem bunten Topf. Selbst entworfener Schmuck aus Pflaumenkernen wartet darauf, aufgehängt zu werden.

Leuchtend bunte Frohsinn-Bilder

Hier hängen auch die beiden Lieblingsbilder der Künstlerin. „Sie sind so voller Farben. Wenn man länger draufschaut, erkennt man überall bekannte Formen.“ Ihre Darstellungen leben durch kräftige Farben, Kontraste und Linien. Sie verwendet hauptsächlich Acryl und Tusche auf Leinwand. „Ich mag fast alle Farben“, sagt Buko-Lei, die ihren Malstil als abstrakt-fantasievoll bezeichnet. „In meinen Darstellungen ist immer etwas zu erkennen. Es können Städte sein, Figuren oder Schriften. Manchmal erzählen die Gemälde Geschichten.“

. Im Arbeitsbereich gibt es ausreichend Platz, um auch große Leinwände selbst zu bespannen. (Foto: © Martina Hörle)
. Im Arbeitsbereich gibt es ausreichend Platz, um auch große Leinwände selbst zu bespannen. (Foto: © Martina Hörle)

Frohsinn-Malerei nennt die Künstlerin ihre Arbeiten nach der Äußerung einer Besucherin, die beim Betrachten der Werke sagte: „Ihre Bilder machen mich richtig froh.“ „Das Wort „Frohsinn“ ist ein so schönes Wort“, findet Malerin Heike. „Es wird viel zu wenig genutzt.“ Sie selbst verwendet es jedenfalls für ihre Darstellungen, die in ihrer farbenfrohen Gestaltung Leichtigkeit und Lebensfreude versprühen.

Kunstwerke erzählen Geschichten

In Gräfrath hatte sie immer wieder versucht, effektiver zu gestalten, mehr Raum zu gewinnen. Irgendwann ging aber nichts mehr. „Ich denke mir, ich bin da herausgewachsen – ähnlich wie bei einem Lieblingspullover“, äußert sie ein wenig melancholisch. Der Weggang fiel ihr nicht leicht. Neben dem lieb gewonnenen Atelier waren da auch noch die netten Nachbarn und die große Künstlergemeinschaft, zu denen Heike Buschkotte-Leichsenring immer ein gutes Verhältnis hatte. „Sie haben mir versichert, dass es jederzeit ein Plätzchen für mich und meine Kunst geben wird.“

In dem Vorraum, den sich die Malerin mit drei Kollegen teilt, hängen in den typisch leuchtenden Farben einige ihrer Frohsinn-Bilder. (Foto: © Martina Hörle)
In dem Vorraum, den sich die Malerin mit drei Kollegen teilt, hängen in den typisch leuchtenden Farben einige ihrer Frohsinn-Bilder. (Foto: © Martina Hörle)

Jetzt will sie erst einmal in den Güterhallen ankommen. Ein großes Eröffnungsprogramm wird es nicht geben. Die Künstlerin lädt im Rahmen der normalen Öffnungszeiten von 14 – 18 Uhr zum Schnuppern und Staunen in ihre neuen Räume ein. Jeder Besucher erhält eine kleine selbstgemalte Miniatur als Präsent.

Volksbank Bergisches Land
Anzeige

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here