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Batterie-Oberleitungs-Bus gewinnt Nachhaltigkeitspreis

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Seit Ende Oktober 2019 sind die ersten BOBs in Solingen auf der Linie 695 unterwegs. (Foto: © Bastian Glumm)
Seit Ende Oktober 2019 sind die ersten BOBs in Solingen auf der Linie 695 unterwegs. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Gold, Silber oder Bronze? Am Dienstagabend lüftete die ZfK – die Zeitung für Kommunalwirtschaft – im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels in München das Geheimnis, auf welcher Stufe des Siegertreppchens die aus Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie aus dem Bereich Verkehr teilnehmenden Unternehmen beim ZfK-NachhaltigkeitsAWARD 2021 gelandet sind.

Auf Anhieb Experten überzeugt

Die Stadtwerke Solingen (SWS) haben dabei mit ihrem Projekt „BOB – Batterie-Oberleitungs-Bus im Smart-Trolley-System“ den Preis der Redaktion gewonnen. Dieser wurde vorab aus den Bewerbungen aller vier Sparten gewählt. Somit musste sich dieses übergreifende Projekt der Stadtwerke aus den Bereichen Verkehr, Versorgung und der SWS-Netze nicht dem Leservoting stellen sondern hat auf Anhieb die Fachleute der Zeitung selber überzeugt.

Durch die Umstellung von Dieselbussen auf BOB können in Solingen jährlich 2.600 Tonnen CO2 durch den Einsatz von Strom aus den Erneuerbaren statt des Verbrauchs von Diesel eingespart werden, so die Stadtwerke. Gerade im städtischen Busverkehr kämen noch lokale Effekte wie der Wegfall von Stickoxidausstoß und wesentlich geringere Lärmemissionen hinzu.

Konsortium aus sieben Partnern bestehend

SWS-Geschäftsführer Andreas Schwarberg und Conrad Troullier, Geschäftsführer des SWS-Verkehrsbetriebs, wurden aus dem Konferenzraum der Stadtwerke an der Beethovenstraße live nach München zugeschaltet um den Preis zu „erhalten“. Bereits Anfang der Woche war ein Paket in Solingen eingegangen; nachdem die darin erhaltene Box geöffnet und die gläserene Auszeichung in die Kamera gehalten wurde, dankte Conrad Troullier der Redaktion für diesen Preis.

„Gerne nehme ich diesen Preis entgegen und danke dem Konsortium bestehend aus sieben Partner, die das Projekt BOB gemeinsam stemmen.“ Besonders hob er auch die Teilnahme durch die Bergische Universität Wuppertal hervor, die gleich mit drei Lehrstühlen dieses die Energie- und Verkehrssparte umfassende Forschungsprojekt begleitet. Auch lobte er die Zusammenarbeit aus Wissenschaft sowie der Kommunal- und Privatwirtschaft.

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