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Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung mit Armin Tofahrn

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Armin Tofahrn nimmt Literaturfreunde am kommenden Sonntag mit auf die erste Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung. Nachhaltigkeit hat für ihn einen hohen Stellenwert. (Foto: © Martina Hörle)
Armin Tofahrn nimmt Literaturfreunde am kommenden Sonntag mit auf die erste Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung. Nachhaltigkeit hat für ihn einen hohen Stellenwert. (Foto: Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Am kommenden Sonntag, dem 11. Juli,  geht es zum ersten Mal auf die Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung. Mit kleinen Geschichten und Denkzeilen führt Autor Armin Tofahrn seine Zuhörer durch die schöne Natur oberhalb des Brückenparks Müngsten. Die 4-5 km lange, leichte bis mittelschwere Strecke weist relativ niedrige Steigungen auf. Geplant sind 2-3 Stunden, doch je nach Zusammensetzung der Gruppe kann Tofahrn schnell und flexibel kleine Abweichungen der Tour vornehmen. Der Startschuss fällt um 11 Uhr am Restaurant Schaberger Bahnhof. Bereits vor zwei Jahren hatte Armin Tofahrn sein eigenes Projekt, die Bergische Story-Wanderung ins Leben gerufen, musste aber aufgrund der Pandemie damit aussetzen.

Erste Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung

Die Bergische Nachhaltigkeits-Wanderung ist als Idee in der Nachhaltigkeitskonferenz der Stadt Solingen entstanden. Es ist ein kleiner Baustein von vielen, die unsere Stadt, unser Denken und Handeln, in eine bessere Zukunft bringen sollen. „Die Ziele der Solinger Nachhaltigkeitspolitik sind ehrgeizig, aber machbar“, ist Tofahrn überzeugt und wünscht sich, dass sich weitere Leute finden, die mit ihren Ideen zum Gelingen beitragen.

Der Vorstadt-Philosoph, wie er sich nennt, schreibt unterhaltsame Texte und Denkzeilen, die seine Zuhörer mit Humor und Tiefsinn überraschen wollen (wir berichteten). Ein Mann, der mit einer Paprika spricht; ein Mädchen ohne Hoffnung, das die Hoffnung bringt; der Mann, der mit dem Tod telefoniert; sowie Engel, die skurril in unser Leben eingreifen. Kleine Geschichten mit beachtlichem Tiefgang und einer dezent einfließenden Moral, mal humorvoll, mal böse. Dabei geht es nicht darum, den mahnenden Zeigefinger zu erheben. Tofahrn möchte einfach Gedankenanstöße geben.

Armin Tofahrn hat seine kleine Philosophenhütte im Garten aus Dingen zusammengebaut, die andere bereits ausgesondert hatten. (Foto: © Martina Hörle)
Armin Tofahrn hat seine kleine Philosophenhütte im Garten aus Dingen zusammengebaut, die andere bereits ausgesondert hatten. (Foto: © Martina Hörle)

Nachhaltigkeit bedeutet für Armin Tofahrn auch das Einschränken des Konsums – reparieren vor entsorgen. Er selbst hat seine kleine Philosophenhütte im Garten aus Dingen zusammengebaut, die andere bereits ausgesondert hatten. „Wir können uns heute wesentlich mehr leisten als früher. Aber deshalb sind wir noch lange nicht glücklicher.“ Dabei sieht er auch Zusammenhänge mit dem Verlust von Werten. „Wenn ich etwas achte, werfe ich es nicht gleich fort.“ Als Negativ-Beispiel führt er Konzerne auf, deren Gesetz der Gewinn ist, aber nicht die Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit durch Einschränkung des Konsums

„Manchmal überrasche ich die Zuhörer mit Erzählungen, die durch ungewohnte Perspektiven verblüffen. Ich will nicht neutral sein: Es sind meine Geschichten, meine Gedanken, meine Wahrnehmung“, betont der Autor und gibt zu, dass er Widerspruch genießt und gerne mit Teilnehmern diskutiert. „Widerspruch ist absolut positiv für den Beginn einer Veränderung“, sagt der Autor, der sich für einen kreativen Querkopf hält.

Ein Teil der Geschichten, die er auf der Wanderung zum Besten geben wird, stammt aus dem Buch „Ein Funke Hoffnung“. Doch es wird auch neue, noch unveröffentlichte Texte geben – ein bunter literarischer Mix, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. „Was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat? Sie werden sehen…“, macht Armin Tofahrn neugierig.

Nächste Wanderungen schon in Planung

Die nächste Veranstaltung steht ebenfalls schon fest. Am 8. August findet ein literarischer Rundgang durch den Botanischen Garten statt, den auch Teilnehmer, die nicht so gut zu Fuß sind und sich zwischendurch gerne setzen möchten, mühelos bewältigen können. In der weiteren Planung ist eine Lesung in einem urbanen Garten beim Galileum.

Und einen weiteren Wunsch will der literarische Philosoph noch in die Tat umsetzen: „Ich möchte unbedingt durch die Stadt gehen und an ausgewählten Orten, beispielsweise vor McDonald’s, passende Texte lesen.“ Damit würde er sich höchstwahrscheinlich in ein dickes Fettnäpfchen setzen, so Tofahrn. Doch das Risiko geht er ein.

Hier die Infos zur Wanderung:
Plakat_Bergische_Nachhaltigkeits-Wanderung_non-print

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