Start Aktuelles Besatzung eines Rettungswagens entdeckt zufällig Großbrand

Besatzung eines Rettungswagens entdeckt zufällig Großbrand

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(Symbolfoto: © Bastian Glumm)
(Symbolfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Am Donnerstagmorgen wurde gegen 05.00 Uhr die Feuerwehrleitstelle durch einen zufällig vorbeifahrenden Rettungswagen informiert, dass es in einem Schreinereibetrieb an der Merscheider Straße brennt. Umgehend wurden die Feuer- und Rettungswachen II (Ohligs) und III (Wald) der Berufsfeuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen waren durch die Fenster der Schreinerei Flammen erkennbar, Rauch drang aus dem Dachbereich.

Hausbewohner brachten sich in Sicherheit

Umgehend wurde vom Einsatzleiter die Alarmstufe erhöht um weitere Kräfte nachzuführen. Das Wohnhaus wurde sofort nach Personen durchsucht, da entgegen ersten Angaben nicht sicher gestellt werden konnte, dass alle Bewohner das Haus verlassen hatten. Es wurden jedoch keine weiteren Personen im Gebäude angetroffen.

Neun betroffene Bewohner des angrenzenden Wohnhauses (darunter ein Kleinkind) konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Eine Katze wurden im Verlauf des Einsatzes von der Feuerwehr gefunden und in Sicherheit gebracht. Das direkt angrenzende Wohnhaus ist bis auf Weiteres aufgrund von Rauchbeaufschlagung und geringen Mengen Löschwasser nicht bewohnbar.

Angrenzende Gebäude in der Substanz unbeschädigt

Für vier Bewohner stellt der Stadtdienst Wohnen eine vorübergehende Unterbringung sicher, die anderen Bewohner kommen bei Verwandten oder Freunden unter. Durch eine Riegelstellung und den Einsatz von sieben C-Rohren sowie zwei Wenderohren über die Drehleitern konnte der Brand auf das Schreinereigebäude begrenzt werden. Das Wohnhaus und angrenzende Gebäude wurden in ihrer Substanz nicht beschädigt. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufgrund des durchgebrannten Dachs der Schreinerei und der damit verbundenen Einsturzgefahr von Gebäudeteilen schwierig und zeitaufwändig, so die Feuerwehr.

Die Stadtwerke schaltete aus Sicherheitsgründen die Oberleitung der Obuslinie ab. Die Gebäude wurden von der Gas- und Stromversorgung getrennt. Bis zum Morgen wurden 14 Trupps unter Atemschutz und insgesamt runf 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt. Der Versorgungszug der Freiwilligen Feuerwehr versorgte die Einsatzkräfte mit Heißgetränken. Zudem unterstützten die Löscheinheiten 1 (Ohligs) und 3 (Mangenberg) am Einsatzort.

Brandursache noch unklar – Polizei ermittelt

Der Grund der Brandentstehung ist bislang unklar. Die Ermittler des Kriminalkommissariats haben ihre Arbeit zur Ursachenforschung aufgenommen. Unterstützt werden sie dabei von einem Brandsachverständigen, so die Polizei in einer aktuellen Mitteilung.

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