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Elektromobilität: Neue Ladesäulen für die Klingenstadt

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Vor dem Hauptgebäude der Stadtwerke an der Beethovenstraße wird derzeit gebaut. Dort entstehen auch neue Stellplätze und Ladesäulen für Elektroautos. (Foto: © B. Glumm)
Vor dem Hauptgebäude der Stadtwerke an der Beethovenstraße wird derzeit gebaut. Dort entstehen auch neue Stellplätze und Ladesäulen für Elektroautos. (Foto: © B. Glumm)
Stadtwerke Solingen

SOLINGEN (bgl) – Vor dem Gebäude der Solinger Stadtwerke (SWS) ist derzeit eine große Baustelle zu sehen. Es wird gebuddelt, gegraben und gepflastert. Dort entstehen unter anderem neue Stellplätze für Elektroautos und E-Bikes sowie neue Ladestationen für eben jene. Das Thema Elektromobilität in der Klingenstadt voranzubringen ist auch das Ziel einer Kooperation, die die Stadtwerke jetzt mit der Rheinenergie abgeschlossen haben.

Einen entsprechenden Vertrag unterschrieben heute SWS-Geschäftsführer Andreas Schwarberg und Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier. „Wir verstehen uns als Umsetzer, als Treiber des Themas Elektromobilität in Solingen“, machte Schwarberg deutlich.

Zusammenarbeit mit der Rheinenergie

Ein Feld, das nur so darauf wartet beackert zu werden. Denn die Zahl der privat genutzten Elektroautos ist in der Klingenstadt derzeit noch ebenso übersichtlich, wie die Zahl der öffentlich nutzbaren Ladesäulen. Laut Google sollen im Jahr 2015 gerade einmal 100 elektrische betriebene Autos in Solingen unterwegs gewesen sein. Das soll sich ändern.

In Zusammenarbeit mit der Rheinenergie sollen im kommenden Jahr an gleich mehreren Standorten in Solingen Ladesäulen entstehen. Aber mehr noch: Mittels des „TankE-Netzwerkes“ sollen die Nutzer via einer Smartphone-App kinderleicht die nächste Ladestation finden können. Auch die Abrechnung soll vollautomatisch vonstattengehen.

Sind mit der am Mittwoch unterzeichneten Kooperationsverinbarung rundum zufrieden: v.li. Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schwarberg. (Foto: © B. Glumm)
Sind mit der am Mittwoch unterzeichneten Kooperationsvereinbarung rundum zufrieden: v.li. Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schwarberg. (Foto: © B. Glumm)

Eine Ladesäule kann zwei Fahrzeuge bedienen

Rund 5.000 Ladestationen befinden sich bundesweit im Netzwerk. Anfang kommenden Jahres sollen neue E-Tankstellen an der Klingenhalle, am Hauptbahnhof, auf dem Rathaus-Parkplatz sowie den Stellplätzen des Verwaltungsgebäudes an der Bonner Straße umgesetzt werden. Auch auf drei Parkplätzen der Stadt-Sparkasse sollen Ladesäulen eingerichtet werden. Pro Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Das Netzwerk steht dabei auch Unternehmen und Institutionen offen.

So erhofft man sich mit der Kooperation auch eine Art Schneeballeffekt und weitere Ladestationen im Stadtgebiet, die von privaten Firmen umgesetzt werden. Eine Ladung kostet übrigens rund zehn Euro. „Der eigentliche Ladevorgang findet ja in der Regel nachts zu Hause statt“, erklärte Andreas Schwarberg. In Solingen kommen nämlich keine Schnelladesäulen zum Einsatz. Diese schlagen mit bis zu 200.000 Euro Einrichtungskosten extrem zu Buche, erläuterte Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier.

Kosten von rund 15.000 Euro pro Ladesäule

Rund 15.000 Euro koste dagegen die Installation einer regulären Ladesäule. „Wir brauchen ein pragmatisches System, es muss schnell gehen und es muss von unseren Stadtwerken kommen. Mit der Rheinenergie ist ein kommunaler Anbieter gefunden, mit dem wir auf Augenhöhe partnerschaftlich zusammenarbeiten können“, lobte Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

Während in Sachen „TankE“ in Solingen im kommenden Jahr erste vorzeigbare Ergebnisse erwartet werden, ist man bei den Stadtwerken selbst schon ein gutes Stück weiter. SWS-Geschäftsführer Andreas Schwarberg erwartet noch in diesem Jahr die Fertigstellung der Bauarbeiten an der Beethovenstraße.

Volksbank Bergisches Land

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