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Fellfreunde freuen sich über 400 Euro Spende

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Am Dreikönigstag konnte sich Carola Horlemann vom Verein Fellfreunde e. V. über eine Spende von 400 Euro freuen. Karen Ulrich und Marina Welsch überreichten den symbolischen Scheck. (Foto: © Michael Boeck)
Am Dreikönigstag konnte sich Carola Horlemann (Mitte) vom Verein Fellfreunde e. V. über eine Spende von 400 Euro freuen. Karen Ulrich (li.) und Marina Welsch (re.) überreichten den symbolischen Scheck. (Foto: © Michael Boeck)
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SOLINGEN (mh) – Über einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro durfte sich gestern Carola Horlemann von Fellfreunde e. V. freuen. Diese schöne Summe ist das Ergebnis einer Veranstaltung im Südpark während der VorleseNacht im Südpark.

Im Rahmen dieser VorleseNacht organisierten Michael Boeck und Karen Ulrich im Atelier Rahmenkunst eine Lesung. Schauspielerin und Malerin Marina Welsch gab Szenen aus Uwe Krausers Roman: „Phoebe – eine Straßenhündin checkt ein“ zum Besten. Das Buch handelt von der bewegenden Geschichte einer Tierrettung.

Spendensammlung bei der VorleseNacht

Kurz zum Inhalt des Buches:
Terrierdame Phoebe kommt als Straßenhund zur Welt. Mit viel Glück landet sie im dortigen Tierheim und wartet sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Doch niemand bemerkt sie, weil sich die anderen Hunde in den Vordergrund drängen. Bis sie den Entschluss fasst, dem nächsten Besucher einfach in die Arme zu springen. Ein guter Entschluss: Jetzt lebt sie glücklich als Hotelhund bei Uwe und Oliver in dem schönen Örtchen Bodenmais bei Bayern. Damit hat sie wirklich das große Los gezogen.

Im Rahmen der VorleseNacht gab Marina Welsch Erlebnisse der Straßenhündin Phoebe zum Besten. Die Besucher im Atelier Rahmenkunst hörten gespannt zu. (Foto: © Karen Ulrich)
Im Rahmen der VorleseNacht gab Marina Welsch Erlebnisse der Straßenhündin Phoebe zum Besten. Die Besucher im Atelier Rahmenkunst hörten gespannt zu. (Foto: © Karen Ulrich)

Die pfiffige und liebenswerte Hünin hat in ihrem jungen Leben schon viel mitgemacht. In ihrer ganz persönlichen Sichtweise erzählt sie über ihr aufregendes Leben im Hotel und amüsiert sich über die  Gewohnheiten der Gäste. Dabei fragt sie sich häufig: „Himmel, was sind die Menschen nur für komplizierte Wesen?“. Obendrein bringt sie es tatsächlich fertig, trotz ihres Ungehorsams von allen geknuddelt zu werden. Schinken gibt’s außerdem.

Bewegende Geschichte einer Tierrettung

Dem Autor Uwe Krauser gelingt es mühelos, die kleine Hündin von der ersten Seite an gekonnt in Szene zu setzen. Der Leser kann gar nicht anders, als die schlaue kleine Hundedame sofort ins Herz zu schließen. Hundebesitzer werden in vielen Dingen ihre eigenen Fellnasen wiedererkennen. Krauser hat mit Phoebe und einer weiteren Hündin Layla zwei Straßenhunde aus dem Ausland adoptiert. Die beiden haben ihn zu seinem ersten Roman inspiriert.

„Ich war ganz bewegt von dieser Geschichte“, gesteht Karen Ulrich, die das Buch nicht aus der Hand hatte legen können. Ihr Resümee: „Zum Schreien komisch, zum Weinen schön.“ Die Erzählung hatte sie nicht losgelassen. Nach einem Gespräch mit Michael Boeck von Rahmenkunst stand der Entschluss fest, diese Geschichte im Rahmen der VorleseNacht zu präsentieren. Da der Autor selbst den Termin nicht einrichten konnte, fragte Karen Ulrich die befreundete Schauspielerin Marina Welsch, die gerne bereit war, vorzulesen.

Straßenhunde inspirierten zum Roman

Während des Abends gab es die Möglichkeit das Buch zu erwerben. Der Verlag hatte sich sofort bereit erklärt, 30 Prozent des Verkaufserlöses zu spenden. In der Folgezeit stockten Freunde und  Bekannte den Betrag auf. Auch der Verein Fellfreunde konnte einige Bücher auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen.

Alle vier Welpen sind putzmunter. Sie kamen gestern Nacht auf die Welt. Auch die Hundemama ist wohlauf. (Foto: © Carola Horlemann)
Alle vier Welpen sind putzmunter. Sie kamen gestern Nacht auf die Welt. Auch die Hundemama ist wohlauf. (Foto: © Carola Horlemann)

So nahm gestern am Dreikönigstag Carola Horlemann für die Fellfreunde freudig den symbolischen Scheck entgegen. Am selben Abend wurde in Ungarn eine Straßenhündin aufgenommen, die nur wenig später vier Welpen zur Welt brachte. Sowohl Hundemama als auch der Nachwuchs sind putzmunter und gesund. Im Hinblick auf die Spendenaktion und als gutes Zeichen (Phoebe ist der Beiname der griechischen Mondgöttin Artemis) trägt die frischgebackene Hundemutter jetzt den Namen der Hündin aus dem Buch.

Möge ihr der Name ebenso viel Glück bringen wie ihrer Namenspatronin!

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