Start Aktuelles Fusion im Sommer zur „Volksbank im Bergischen Land“

Fusion im Sommer zur „Volksbank im Bergischen Land“

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Präsentierten jetzt die Bilanz der Volksbank Solingen-Remscheid und freuen sich auf die Fusion mit dem Wuppertaler Pendant: Die Volksbank-Vorstände Andreas Otto (li.) und Lutz Uwe Magney. (Foto: © B. Glumm)
Präsentierten jetzt die Bilanz der Volksbank Solingen-Remscheid und freuen sich auf die Fusion mit dem Wuppertaler Pendant: Die Volksbank-Vorstände Andreas Otto (li.) und Lutz Uwe Magney. (Foto: © B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – „Volksbank im Bergischen Land“. Mit diesem Namen will ein neues Bankinstitut an den Start gehen, das im Sommer aus der Fusion der Volksbanken Solingen-Remscheid und jener in Wuppertal hervorgehen soll. Im Juni stimmen die Vertreterversammlungen beider Banken über den Zusammenschluss ab. „Wir sind sehr zuversichtlich, das vierte Quartal als neues Institut beginnen zu können. Das ist ein deutliches Signal für die bergische Zusammenarbeit“, so Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney. Am Dienstagvormittag lud die Bank zu ihrer Jährlichen Bilanzpressekonferenz in ihre Hauptstelle in Remscheid ein. Neben der sich abzeichnenden Fusion waren auch ein Rückblick auf das Jahr 2016 sowie die Vorschau auf das laufende Jahr die Topthemen.

Deutliche Steigerung der Bilanzsumme

„Mit einer Bilanzsumme von 1,6 Milliarden Euro sind wir schon eine größere Genossenschaftsbank in der Region und in ganz NRW“, sagte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. Bei der Bilanzsumme konnte sich die Volksbank im Vergleich zu 2015 noch einmal um 6,1 Prozent deutlich steigern. Auch bei den Kundenkrediten und den Kundeneinlagen zeigt die Tendenz weiter nach oben. „Unser Ziel ist es schon, weiter Wachstum zu generieren“, erklärte Otto. Das wünscht sich die Bank auch im Bereich ihrer Mitglieder. Derer hatte sie im Jahr 2015 gut 3.300. Diese Zahl stieg im Berichtszeitraum 2016 auf rund 3.700. Mitglieder sind bei der Volksbank die „Eigentümer“ der Bank, die „Mitgliedsbeiträge“ bzw. Einlagen ab fünf Euro beisteuern.

Dividende von sechs Prozent soll ausgeschüttet werden

Diese können sich über einen Jahresüberschuss von insgesamt 6,7 Millionen Euro freuen. Daraus soll eine Dividende von sechs Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet werden. „Wir müssen unsere Kunden überzeugen, auch Eigentümer der Bank zu werden“, betonte Lutz Uwe Magney. Bei rund 50.000 Kunden und inzwischen knapp 4.000 Mitgliedern ein dickes Brett, das gebohrt werden müsse, gab der Volksbank-Vorstand zu. Zudem bringe der deutlich kleinere Volksbank-Fusionspartner aus Wuppertal gleich 8.000 Mitglieder mit. Die Zahl der Beschäftigten blieb in den vergangenen Jahren recht konstant bei rund 300. Gleichzeitig bildet die Volksbank jedes Jahr aus.

Otto: „Die Filiale ist die DNA einer Genossenschaftsbank“

Auch nach einer Fusion mit Wuppertal will die „Volksbank im Bergischen Land“ weiter auf ihr bewährtes Filialsystem setzen. „Die Filiale ist die DNA einer Genossenschaftsbank. Wir halten daran fest“, machte Andreas Otto deutlich. Lediglich in Wuppertal-Ronsdorf werde eine Filiale zugemacht, da es dort räumliche Überschneidungen beider Bankinstitute gebe. Grundsätzlich strebe man sogar den Ausbau des Filialnetzes an und das nicht nur in Solingen, Remscheid oder Wuppertal. Einer der Gründe, warum man sich mit seinen Wuppertaler Fusionspartner recht zügig beim Namen „Volksbank im Bergischen Land“ einig war. Denn Filialen gibt es nicht nur in den drei bergischen Großstädten, sondern auch in benachbarten Gemeinden wie Wermelskirchen, Radevormwald oder Hilden.

Volksbank Bergisches Land

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