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Gesundheitsmesse am 10. April im Solinger Arbeitsamt

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Das kommunale Jobcenter befindet sich in den Räumen der Agentur für Arbeit an der Kamper Straße in Ohligs. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Das kommunale Jobcenter befindet sich in den Räumen der Agentur für Arbeit an der Kamper Straße in Ohligs. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (red) – Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und die gesetzlichen Krankenkassen aus der Region nehmen am bundesweiten „Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ teil. Gemeinsam bauen sie ein Netzwerk zur Gesundheitsförderung bei arbeitslosen Menschen auf, denn Arbeitslosigkeit stelle ein Lebensereignis dar, mit dem besondere Belastungen einhergehen. Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste können das körperliche und seelische Wohlbefinden negativ beeinflussen und eine Arbeitsaufnahme erschweren.

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Fester Bestandteil der Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen der Arbeitsagentur soll künftig sein, Arbeitslose auf Angebote der gesetzlichen Krankenkassen, z. B. zur Stressbewältigung oder zur gesunden Ernährung und Bewegung, hinzuweisen, für den Zusammenhang von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit zu sensibilisieren und zur freiwilligen Teilnahme zu motivieren.

Vorträge und Workshops zum Mitmachen

Dazu werden alle Interessierten am 10. April in das Berufsinformationszentrum (BiZ) Solingen eingeladen. Zwischen 08.30 und 12.30 Uhr bieten verschiedene Vorträge und (Mitmach)Workshops die Möglichkeit, sich u.a. mit den Themen „Stress/Entspannung“ oder „Ernährung“ auseinanderzusetzen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer/innen Informationen zu den verschiedenen Angeboten der unterschiedlichen Kooperationspartner.

Chancen auf den Wiedereinstieg erhöhen

Ziel des Projektes und der Messe ist es, erwerbslose Menschen nachhaltig mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu erreichen und damit auch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal: „Anhaltende Arbeitslosigkeit bedeutet für viele Betroffene den Wegfall von Tagesstrukturen und den Verlust sozialer Kontakte. Daher möchten wir die Betroffenen in unseren Beratungen frühzeitig über Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prävention informieren. Länger andauernde Arbeitslosigkeit ist nachweislich ein gesundheitlicher Risikofaktor. Zudem erschweren gesundheitliche Einschränkungen die berufliche Eingliederung. Dieses Projekt ist ein guter Ansatz, hier vorbeugend tätig zu werden.“

Martin Klebe ist Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.(Archivoto: © Bastian Glumm)
Martin Klebe ist Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. (Archivoto: © Bastian Glumm)

Ungleiche Gesundheitschancen vermindern helfen

Das Projekt soll helfen, die sozial und wirtschaftlich bedingten, ungleichen Gesundheitschancen zu vermindern; es somit dazu beitragen, eines der zentralen Ziele des Präventionsgesetzes zu erfüllen. Das Modellprojekt wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) entwickelt.

Als weitere Projektpartner konnten der Deutsche Städtetag (DST) sowie der Deutsche Landkreistag (DLT) gewonnen werden. Die bundesweite Projektkoordination und -steuerung leistet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes in Zusammenarbeit mit der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Landkreistag.

Gesundheitsmesse am Dienstag, 10. April, von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in der Agentur für Arbeit in Solingen, Kamper Straße 35.

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Dieser Beitrag stammt von unserer Redaktion.

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