Start Aktuelles Goldschmiede Pohlmann: Wenn der Apfel zum Schmuckstück wird

Goldschmiede Pohlmann: Wenn der Apfel zum Schmuckstück wird

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Die Goldschmiede Pohlmann in der Ohligser Fußgängerzone mit neuem Standort an der Düsseldorfer Straße 16. (Foto: © Laura Mertens)
Die Goldschmiede Pohlmann in der Ohligser Fußgängerzone mit neuem Standort an der Düsseldorfer Straße 16. (Foto: © Laura Mertens)
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SOLINGEN – (lm) Ein Fachwerkhaus mitten in der Ohligser Fußgängerzone. Hier befindet sich neuerdings die Goldschmiede Pohlmann. Schon seit 50 Jahren gibt es sie, jetzt nur wenige hundert Meter weiter als am früheren Standort an der Düsseldorfer Straße. Über einen Monat wurde hier renoviert, gewerkelt und dekoriert – jetzt ist das Geschäft fertig und geöffnet. Klein aber fein. 

Verarbeitung außergewöhnlicher Materialien

Beim Eintreten fällt sofort ein besonderer Geruch auf: die Wände und die Regale sind aus Apfelholz, die Vitrinen sind mit Moos ausgekleidet. Im Vorraum gibt es eine kleine Theke mit der Kasse, eine Sitzecke für Beratungsgespräche und hinten gibt es einen Einblick in die Werkstatt. Hier können die Kunden die Arbeit der Goldschmiedemeisterin Frauke Pohlmann und ihrer Kollegen sehen.

Die Wände im Verkaufsraum sind aus Apfelholz und verleihen dem Geschägt ein ganz besonderes Ambiente. (Foto: © Laura Mertens)

Neben dem klassischen Goldschmuck wird hier auch etwas einzigartiges hergestellt: der Apfelschmuck. Der Querschnitt des Kerngehäuses eines Apfels dient als Abdruck, daraus entstehen sternförmige Schmuckstücke, die auf den ersten Blick an Anis erinnern. „Ich fand es super spannend, etwas vermeintlich Banales wie so einen Apfel mal ganz anders zu betracheten“, erklärt die Goldschmiedemeisterin. Im Schmuck, in der Einrichtung, aber auch als Logo ist der Apfel bei der Goldschmiede präsent. „Ich wollte halt was anderes machen als die ganzen anderen Schmieden. Da wurde es dann der Apfel“, sagt Pohlmann. 

Viel Obst und Apfelkuchen

Auf die Idee mit dem Apfel ist Frauke Pohlmann während ihrer Ausbildung gekommen. „Ich habe auch erst ganz viel anderes Obst probiert, die Kiwi zum Beispiel, die hatte aber keinen so schönen Wiedererkennungswert, die Birne hat keine guten Abdrücke geliefert, so war ich dann irgendwann beim Apfel“, erzählt Pohlmann lachend. Weil sie so viel mit den Kerngehäusen probierte, blieben auch ganz schön viele Apfelreste übrig. „Es gab zu der Zeit einfach besonders oft Apfelkuchen“, so Pohlmann. 

Goldschmiedemeisterin Frauke Pohlmann bei der Arbeit. Sie verarbeitet teils außergewöhnliche Materialien. (Foto: © Laura Mertens)
Goldschmiedemeisterin Frauke Pohlmann bei der Arbeit. Sie verarbeitet teils außergewöhnliche Materialien. (Foto: © Laura Mertens)

Die Werkstatt befindet sich im Geschäft

Flächenmäßig hat sich die Goldschmiede zwar für den Verkauf etwas verkleinert, dafür befindet sich die Werkstatt im Geschäft und nicht in einem abgetrennten Raum. Zwischen Walze, Schleifmaschine, Lötkolben und Schweißgerät können die Kunden sehen, wie ihr Schmuck entsteht. In Zukunft ist auch geplant, dass Paare ihre Trauringe selbst schmieden können. Plätze zum Arbeiten gibt es genug. 

Den Kunden gefällt es. Viele bleiben am Schaufenster stehen und schauen sich den außergewöhnlichen Schmuck an. Geöffnet hat die Goldschmiede montags und dienstags von 9.30 bis 13.30 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr, mittwochs von 9.30 bis 13.30 Uhr, donnerstags von 9.30 bis 13.30 Uhr und 14.30 bis 20.00 Uhr, freitags zwischen 9.30 Uhr und 18.30 Uhr und zwischen 9.00 und 14.00 an Samstagen.

Goldschmiede Pohlmann
Düsseldorfer Straße 18
42697 Solingen

Im Internet: fraukepohlmann.de

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