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Gospelchor Unisono: Zum Wettbewerb ein professionelles Coaching

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Am Freitagabend gab es für die Mitglieder von unisono einen Probeabend mit professionellem Coaching. Der Chor nimmt am Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ teil. (Foto: © Martina Hörle)
Am Freitagabend gab es für die Mitglieder von unisono einen Probeabend mit professionellem Coaching. Der Chor nimmt am Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ teil. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – „Ich weiß jetzt schon, hier werde ich mich wohlfühlen.“ Das waren die Begrüßungsworte von Rolf Schmitz-Malburg, als er am Freitagabend den Probenraum von unisono betrat. Der erfahrene Juror für professionelle Chormusik singt selbst als Bass im Rundfunkchor des WDR.

Probe mit professionellem Coaching

An dem Abend war er für ein Chor-Coaching nach Solingen gekommen. Unisono ist einer der 20 Chöre, die beim Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“  teilnehmen darf. Das eingesandte Video hatte absolut überzeugt. „Es war ganz deutlich spürbar, dass Sie Freude transportieren“, lobte Schmitz-Malburg die Chormitglieder. „Mein Part heute ist es, Fragen zu beantworten und Tipps zu geben. Fernsehen ist ein anderes Format als der Auftritt auf einer Bühne.“

Am 14. Oktober wird unisono beim Regionalentscheid West im Landschaftspark in Duisburg auftreten. Neben Sänger Giovanni Zarrella, Natalie Horler (Frontfrau des weltbekannten Trios Cascada), Jane Comerford (Leadsängerin der Country-Band Texas Lightning) sitzt auch Schmitz-Malburg in der Jury. Der Chor wird mit zwei Songs in den Wettbewerb gehen. Welche das sind, bleibt vorläufig ein Geheimnis.

Ausgewählte Songs noch geheim

Auf eine persönliche und humorvolle Art schaffte der Coach direkt einen guten Kontakt zu den Chormitgliedern. Es folgten zwei Stunden intensiver Probe, Beratschlagung, Brainstorming. Alle setzten sich intensiv ein. Und auch das Lachen fand hier seinen Raum.

Rolf Schmitz-Malburg gab einige wertvolle Tipps und Anregungen. Bestehende Strukturen wurden aufgebrochen und Neues ausprobiert. Alle beteiligten sich großem Eifer und Engagement. (Foto: © Martina Hörle)
Rolf Schmitz-Malburg gab einige wertvolle Tipps und Anregungen. Bestehende Strukturen wurden aufgebrochen und Neues ausprobiert. Alle beteiligten sich großem Eifer und Engagement. (Foto: © Martina Hörle)

Neben der Aufstellung und der Stimmenverteilung sind es die Bewegungen, die Einfluss auf Klang und Dynamik nehmen. Sie müssen gut koordiniert sein. Wie stellt sich die Gruppe auf? Welche Position nehmen die Solisten ein? All das will überlegt und ausprobiert sein. Am Ende des ersten Stücks ein schönes Statement vom Fachmann: „Ihr singt das gerne.“ Es gab spannende Anregungen zur Performance, die das Gewohnte durchbrachen. Die übliche Aufstellung wich einer völlig anderen, die viele Vorzüge mit sich brachte. Alle hatten Ideen, probierten aus. Und immer wieder kreatives Feedback des routinierten Trainers.

Auch mal Gewohntes durchbrechen

Im zweiten Stück dann ein ganz anderer Stil. Bekannter Titel in neuem Gewand. Eine außergewöhnliche Interpretation mit zwei stimmgewaltigen Solistinnen. Auch die änderten ihre Position – und fühlten sich plötzlich viel besser. Abschließend folgten ein paar Hinweise zum Outfit und viel Applaus für die tatkräftige und förderliche Unterstützung des Coaches. „Da waren viele wertvolle Hinweise drin“, fasste Chorleiterin Elisabeth Szakàcs zusammen und lobte die respektvolle und persönliche Art von Rolf Schmitz-Malburg.

Chorleiterin Elisabeth Szakàcs und Rolf Schmitz-Malburg, Juror und Sänger beim WDR, freuen sich über das Ergebnis des Probenabends. (Foto: © Martina Hörle)
Chorleiterin Elisabeth Szakàcs und Rolf Schmitz-Malburg, Juror und Sänger beim WDR, freuen sich über das Ergebnis des Probenabends. (Foto: © Martina Hörle)

„Ich hatte die Bewerbung eingereicht, ohne etwas zu verraten“, beichtete sie lächelnd. „Als dann die Nachricht vom WDR kam, dass wir im Wettbewerb sind, habe ich den Erfolg bei der nächsten Chorprobe verraten. Da waren alle total aus dem Häuschen.“ Die Chorleiterin ist stolz auf ihren Chor. Sie lobt das unermüdliche Engagement und weiß, dass sie sich voll auf „ihre“ Sängerinnen und Sänger verlassen kann. Jetzt fiebern alle dem ersten Wettbewerbstag in Duisburg entgegen. Dem Gewinner des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Außerdem ist der Chor beim großen Mitsing-Event des Rundfunkchores „Swinging Christmas“ am 22. Dezember in der Kölner Philharmonie dabei.

An Arbeit mangelt es der Sängergemeinschaft derzeit nicht. Neben dem Wettbewerb stehen ebenfalls die schon traditionellen vier Herbstkonzerte auf dem Programm. Karten sind im Vorverkauf seit dem 8. September zu haben.

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