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Rieseneinweihungsfeier im AWO-Proberaumhaus „Monkey’s“

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Der Jam-Session-Raum im Proberaumhaus Monkey’s fand bei den jugendlichen Besuchern großen Anklang. Das Prinzip „komm rein und mach mit“ kam an. (Foto: © Martina Hörle)
Der Jam-Session-Raum im Proberaumhaus Monkey’s fand bei den jugendlichen Besuchern großen Anklang. Das Prinzip „komm rein und mach mit“ kam an. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Endlich war es soweit – am Wochenende stieg eine Riesenfete zur Einweihung des Proberaumhauses „Monkey’s“. Mit unermüdlichem Eifer hatten Organisatoren, Projektleiter und Jugendliche ein Jahr lang intensiv gearbeitet. Spontan war die Reihe „Kunst auf der Baustelle“ entstanden. In zahlreichen Workshops waren Wände gestaltet, Kronleuchter konstruiert, Möbel repariert worden. An kreativen Einfällen mangelte es jedenfalls nicht.

Mit unermüdlichem Einsatz gestaltet

Das Eröffnungsfest wurde federführend organisiert von der AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH mit Unterstützung von Jump In (Jugend- & Migrationsbüro JumPIn), Jugendförderung Solingen, Stagedriving, Stadtentwicklung Solingen, Kulturmanagement Solingen, CVJM Solingen (Unplugged Tunes), Cow Club Solingen e. V., Mildred-Scheel-Berufskolleg u. v. a.

Projektleiterin Lisa Radtke strahlte. „Wir sind total stolz auf unsere Jugendlichen. Sie waren wirklich eine super Hilfe, ohne die wir jetzt nicht diese Einweihung feiern könnten.“ Fünf Etagen waren mit viel Arbeit und noch mehr Ideen bunt und abwechslungsreich gestaltet. Allein die Vielzahl der originellen Graffitis an den Wänden beeindruckte sehr. Kronleuchter aus Porzellanscherben hingen als Eyecatcher über der Theke, die aus PET-Flaschen und Paletten entstanden war. Zum Pool gehören rund 200 Jugendliche. 50 von ihnen bildeten während der letzten Wochen den harten Kern.

Die Wände des fünfstöckigen Proberaumhauses sind mit einer Vielzahl von beeindruckenden Graffitis verwandelt worden. Sie bringen Farbe und Fröhlichkeit. (Foto: © Martina Hörle)
Die Wände des fünfstöckigen Proberaumhauses sind mit einer Vielzahl von beeindruckenden Graffitis verwandelt worden. Sie bringen Farbe und Fröhlichkeit. (Foto: © Martina Hörle)

Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Instrumente und Verstärker wurden hin- und hergeschleppt. Zehn Bands spielten Indierock, Rock, Punk, Pop und Reggae. Sogar die Toiletten waren mit Hörspielen ausgestattet. Der Jam-Session-Raum weckte große Begeisterung. Ganz oben hat das Jugendkulturzentrum mit Veranstaltungsbereich und künftigem Tonstudio seinen Platz gefunden. Auf den übrigen vier Etagen sind insgesamt zwölf Proberäume in unterschiedlicher Größe von 17 bis 92 Quadratmeter. „Der Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden“, so Lisa Radtke. „Fünf Räume sind bereits fest vermietet. Es gibt schon eine Warteliste.“ Verteilt auf der Theke und an kleinen Couchtischen lagen, dem Namen „Monkey’s“ geschuldet, Bananen.

Zehn Bands mit toller Musik

Helferin Carmen Gottwald war schwer beeindruckt von der Leidenschaft und Hingabe, die in diesem Projekt steckt. Dazu meinte Landtagsabgeordneter Josef Neumann (SPD): „Man muss einmal durch das ganze Haus gehen. Dann spürt man deutlich, was alles in diesem Projekt steckt. Es ist fantastisch und unglaublich innovativ.“ Am Tag zuvor hatte Staatssekretär Andreas Bothe vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration bei seinem Besuch die erfreuliche Nachricht verkündigt, dass die Verwendungsfrist für die bewilligten Gelder verlängert worden war.

Koordinatorin Carmen Gottwald und Projektleiterin Lisa Radtke sind unglaublich stolz auf die Jugendlichen. Mit unermüdlichem Einsatz und tatkräftiger Unterstützung haben sie das Monkey’s zu dem gemacht, was es heute ist. (Foto: © Martina Hörle)
Helferin Carmen Gottwald und Projektleiterin Lisa Radtke sind unglaublich stolz auf die Jugendlichen. Mit unermüdlichem Einsatz und tatkräftiger Unterstützung haben sie das Monkey’s zu dem gemacht, was es heute ist. (Foto: © Martina Hörle)

Gleich beim Eingang empfing Singer/Songwriterin Jeyleek die Besucher mit einigen ihrer eigenen Songs. Dazu begleitete sie sich an der Gitarre. Es gab einen Manga- und einen DJ-Workshop. Im Veranstaltungsraum ging es mit Break-Dance und Hip Hop weiter. Annegret Calaminus vom Mildred-Scheel-Berufskolleg leitete den Theater-Workshop. Sie war während der gesamten Zeit ein wichtiger Teil des Netzwerkes gewesen. Von ihr stammt auch die Idee zur Reihe „Kunst auf der Baustelle.“

„Den letzten Pinselstrich haben wir am Mittwochabend getan“, beschrieb Lisa Radtke, „die letzte Schraube haben wir fünf Minuten vor Toresschluss eingeschraubt.“ Die Stimmung war jedenfalls gigantisch. Endlich konnten die Jugendlichen „ihr“ Musikhaus nutzen. Für die spätere Grillveranstaltung warteten Würstchen für 500 Leute auf Abnehmer. Bei Getränken hatte man für rund 700 Besucher vorgesorgt.

Projekt „Tonstudio“ sucht noch Helfer

Fertig ist das Projekt noch nicht. Vom 19. September bis zum 13. Oktober ist der Ausbau des Tonstudios geplant. Hierfür werden Mithelfer gesucht. Wer sich beteiligen möchte, kann sich mit Netzwerkerin Lilian Muscutt unter 0172 7191598 oder unter monkeys@awo-aqua.de in Verbindung setzen.

Volksbank Bergisches Land

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