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Großeinsatz der Feuerwehr: Lagerhalle brennt lichterloh

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Rund 100 Einsatzkräfte der Solinger Feuerwehr waren am Samstagabend über mehrere Stunden in Ohligs im Einsatz. (Foto: © T. Oelbermann)
Rund 100 Einsatzkräfte der Solinger Feuerwehr waren am Samstagabend über mehrere Stunden in Ohligs im Einsatz. (Foto: © T. Oelbermann)

SOLINGEN (red/bgl) – Zu einem Großeinsatz rückte am Samstagabend die Feuerwehr in Ohligs aus. An der Broßhauser Straße brannte eine rund 1600 Qudratmeter große Lagerhalle einer Schneidwarenfirma in voller Ausdehnung. Per Zufall entdeckten in der Nähe eingesetzte Feuerwehrleute den Brand. Ein auf einer benachbarten Einsatzstelle bei einem Wasserrohrbruch eingesetztes Löschfahrzeug bemerkte starken Brandgeruch und Flammenschein. Daraufhin wurde die nähere Umgebung erkundet und festgestellt, dass das Dach einer benachbarten Gewerbehalle schon durchgebrannt war. Die Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Dach. Die Besatzung alarmierte umgehend weitere Einsatzkräfte. Gleichzeitig gingen zahlreiche Notrufe bei Polizei und Feuerwehr über ein Feuer in Ohligs ein.

Halle Totalverlust – Nachbargebäude geschützt

Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch schon fest, dass die Halle ein Totalverlust wurde, so die Feuerwehr. Die nachrückenden Kräfte konnten lediglich versuchen die benachbarten Gebäude zu schützen. Dazu wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und im weiteren Verlauf des Einsatzes insgesamt zwei Wenderohre über Drehleitern, ein Wasserwerfer, zwei B-Rohre und sieben C-Rohre eingesetzt.

Die Lagerhalle war ein Totalverlust und brannte aus. Die Feuerwehr schützte die benachbarten Gebäude erfolgreich. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in den Sonntagmorgen an. (Foto: © T. Oelbermann)
Die Lagerhalle war ein Totalverlust und brannte aus. Die Feuerwehr schützte die benachbarten Gebäude erfolgreich. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in den Sonntagmorgen an. (Foto: © T. Oelbermann)

Insgesamt wurden mehr als 20 Atemschutzgeräte von den rund 100 Einsatzkräften eingesetzt. Um an die zum Teil unter dem eingestürzten Dach liegenden Glutnester zu gelangen, wurden Teile der Giebelwand mit schwerem Gerät entfernt. Zur Zeit sind Kräfte der Löscheinheit 1 noch immer mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an.

Löscheinheiten besetzten verwaiste Wachen in Solingen

Für die Dauer des Einsatzes besetzten Kräfte der Löscheinheit 5, Löscheinheit 6, Löscheinheit 2 und Löscheinheit 3 die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr. Während der ganzen Zeit des Großeinsatzes wurde die Feuerwehr von den Stadtwerken Solingen unterstützt. Das Technische Hilfswerk (THW) war ebenfalls mit einer Führungskomponente zur Unterstützung vor Ort. Den Schutz der eingesetzten Kräfte übernahm eine Rettungswagenbesatzung des ASB.

Für die Dauer des Einsatzes besetzten die freiwilligen Löscheinheiten die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr in Solingen. (Foto: © T. Oelbermann)
Für die Dauer des Einsatzes besetzten die freiwilligen Löscheinheiten die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr in Solingen. (Foto: © T. Oelbermann)
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