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Klinikum: Telefonaktion zu „Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen“

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Prof. Dr. Boris Pfaffenbach (mi.), Medizinischen Klinik I, Klinik für Gastroenterologie, und das Oberärzte-Team Dr. Lukas Schumacher (Leitender Oberarzt, li.), Dr. Martin Hackelöer (Oberarzt), Dr. Alain Ngomo (Oberarzt) und Dr. Benjamin Chahem (Oberarzt, re.) gehen am kommenden Dienstag auf Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein. (Foto: © Bastian Glumm)
Prof. Dr. Boris Pfaffenbach (mi.), Medizinischen Klinik I, Klinik für Gastroenterologie, und das Oberärzte-Team Dr. Lukas Schumacher (Leitender Oberarzt, li.), Dr. Martin Hackelöer (Oberarzt), Dr. Alain Ngomo (Oberarzt) und Dr. Benjamin Chahem (Oberarzt, re.) gehen am kommenden Dienstag auf Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Am morgigen Dienstag ist der „Welttag Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)“. Die Ärzte der Medizinischen Klinik I, Klinik für Gastroenterologie am Solinger Klinikum laden im Rahmen dessen zu einer Aufklärungsaktion am Telefon ein. Chefarzt Prof. Dr. Boris Pfaffenbach und das Oberärzte-Team Dr. Lukas Schumacher (Leitender Oberarzt), Dr. Benjamin Chahem, Dr. Martin Hackelöer und Dr. Alain Ngomo gehen am Dienstag, 17. Mai, von 14 bis 16 Uhr, auf Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein.

Schwerpunktthema CED und das Mikrobiom

„Wir führen diese Aktion in Zusammenarbeit mit der Gastro-Liga durch, in der wir natürlich Mitglied sind. Das diesjährige Thema ist CED und das Mikrobiom“, erläutert Prof. Dr. Boris Pfaffenbach. Das Mikrobiom im menschlichen Körper besteht aus ungefähr 100.000 Milliarden Bakterien, die sich in rund 300 verschiedenen Arten unterscheiden. Insgesamt macht das Mikrobiom ein bis zwei Kilogramm des Körpergewichtes eines durchschnittlichen Menschen aus. Die überwiegende Mehrzahl dieser Bakterien befindet sich im Magen-Darm-Trakt.

„Mit diesen Bakterien leben wir in einer Art Symbiose, sie sind nicht unsere Feinde. Zumindest in den meisten Fällen. Diese Bakterien kommen von außen. Das Mikrobiom ist die Schnittstelle unseres Körper mit der Außenwelt“, zeigt Prof. Dr. Boris Pfaffenbach auf. Diese Mikrooragnismen helfen dem Menschen bei zahlreichen Verdauungsprozessen. Und es gibt eine Interaktion mit Immun- und Nervenzellen. „Wir haben ein komplexes Zusammenspiel mit diesem Mikrobiom“, so Pfaffenbach weiter. Das Mikrobiom trägt zur Nahrungsverwertung bei, insbesondere von Ballaststoffen.

400.000 CED-Betroffene in Deutschland

Auch werden im Mikrobiom lebenswichtige Vitamine „produziert“. „Zudem bilden sie einen Schutz vor der Besiedlung durch Krankheitsrrereger“, erklärt Prof. Dr. Boris Paffenbach. Störungen in diesem hochkomplexen Zusammenspiel können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben und werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Weltweit erkranken derweil immer mehr Menschen an CED. Allein in Deutschland leben über 400.000 Betroffene. Die häufigsten CED-Vertreter sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bei diesen Krankheitsbildern sind verschiedene Abschnitte des Magen-Darm-Traktes entzündet. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und blutige Durchfälle.

Telefonaktion am Dienstag 17. Mai, von 14 bis 16 Uhr. Die Experten des Klinikum Solingen gehen auf Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein.

Folgende Hotline-Nummern sind freigeschaltet:

Tel: 0152 – 225 223 – 00
Tel: 0152 – 225 223 – 12
Tel: 0152 – 225 223 – 16

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