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Künstlergruppe „Farbe im Tal“ stellt aus

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Anke Rick ist Mitglied der Künstlergruppe „Farben im Tal“. Sie malt vorwiegend in Acryl mit Pinsel, Schwamm oder Spachtel. Die Künstlerin liebt besonders die Erdtöne. (Foto: © Martina Hörle)
Anke Rick ist Mitglied der Künstlergruppe „Farben im Tal“. Sie malt vorwiegend in Acryl mit Pinsel, Schwamm oder Spachtel. Die Künstlerin liebt besonders die Erdtöne. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – „Farbe im Tal“ – das sind Irene Andersen, Marga Fidelak, Brigitte Giebel, Anne Rick, Uschi Rustler und Wal de Voh. Die Gruppe stellt derzeit im Rahmen des city-art-projects INTERMEZZO dell arte in den Clemens-Galerien aus.

6 Künstler und 50 Bilder

An Wänden, auf Tischen und Staffeleien präsentieren sich dem Besucher rund 50 Werke, die unterschiedlicher kaum sein können. Großformatige Werke hängen neben kleinen Bildern, die einen rechteckig, andere quadratisch, mit und ohne Rahmen. Sprühende Farbenkraft neben zarten pastelligen Tönen, Abstraktes wechselt mit Gegenständlichem. Menschen und Landschaften in Öl, Aquarell und Acryl. Die Bilder sind bewusst nicht nach Künstlern sortiert.

Die rund 50 Werke der Ausstellung können kaum unterschiedlicher sein. Den Besucher erwartet hier eine unglaubliche Vielfalt an künstlerischen Arbeiten. (Foto: © Martina Hörle)
Die rund 50 Werke der Ausstellung können kaum unterschiedlicher sein. Den Besucher erwartet hier eine unglaubliche Vielfalt an künstlerischen Arbeiten. (Foto: © Martina Hörle)

Während Irene Andersen helle, kräftige Farben bevorzugt und sich von mediterranen Landschaften inspirieren lässt, ist es bei Marga Fidelak abstrakter Impressionismus. Brigitte Giebel setzt mit Fantasie kleine Geschichten in eine alltägliche Umgebung. Bei Uschi Rustler wechselt Gegenständliches mit Abstraktem. Wal de Voh will mit seinen Werken den Betrachter anregen, hinter die Dinge zu schauen und seine eigene Interpretation zu finden. Rick malt hauptsächlich in Acryl auf Leinwand. Verwendet dabei mal Pinsel, mal Spachtel oder Schwamm.

Werke in Öl, Acryl oder Aquarell

Alle Mitglieder der Gruppe hatten sich in der Vohwinkeler Malwerkstatt des Künstlers Giuseppe Medagli kennengelernt und beschlossen, zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Zunächst unterhielten sie gemeinsam ein kleines Atelier in der Luisenstraße in Wuppertal. Derzeit nutzen sie für ihre Werke wechselnde Ausstellungsräume, wie Cafés, Geschäfte und Altenheime. „Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Bilder in den einzelnen Umgebungen wirken“, sagt Anne Rick. Sie erzählt weiter: „Wir alle betreiben die Malerei als Hobby.“ Damit sind die Künstler recht erfolgreich.

Dieses Werk von Wal de Voh ist einer realistischen Begebenheit nachempfunden. Auch auf dem Bild scheinen die Personen zu leben. (Foto: © Martina Hörle)
Dieses Werk von Wal de Voh ist einer realistischen Begebenheit nachempfunden. Auch auf dem Bild scheinen die Personen zu leben. (Foto: © Martina Hörle)

„Am liebsten male ich größere Bilder“, lacht Rick. Dabei bevorzugt sie Erdtöne. Klare Konturen findet man bei ihr selten. Vieles wirkt leicht verschwommen, manchmal so unklar, dass es ins Abstrakte geht. „Knallige Farben sind überhaupt nicht mein Ding“, erläutert Rick die Farbwahl. Ihre Werke sind ausnahmslos ohne Titel. „Ich finde, es ist eine Sache des Betrachters, was er in dem Bild sehen möchte. Deshalb lasse ich die Namen fort“, erklärt sie die Titellosigkeit. An ihre Werke geht sie meist ohne konkrete Planung. „Ich fange einfach mit einer Farbe an. Plötzlich sehe ich etwas, arbeite es heraus. So entwickelt sich das Motiv beim Malen.“ Oft kommen dabei Landschaften zum Vorschein.

Ausstellungen in wechselnden Locations

Sie hat drei große und zwei kleine Bilder ausgestellt. Jedes ihrer Werke besteht aus einer Vielzahl an Farbschichten. Ans Malen kam sie mehr durch Zufall. Eine Freundin hatte zum Geburtstag einen Malkurs geschenkt bekommen, wollte aber nicht allein hingehen. Anne Rick ging mit ihr. „Das ist jetzt acht Jahre her“, verrät Rick. „Sie hat längst wieder aufgehört, ich male immer noch.“

Auch zwei Gastkünstler haben ihre Werke ausgestellt. Keramikerin Judith Mennenöh mit einigen handgefertigten Arbeiten, die sich durch ihre Schlichtheit auszeichnen, und Maler Hartmut von der Mühlen, der mehrere abstrakte Werke zeigt.

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