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Lennestraße: City-Deck soll Aufenthaltsqualität erhöhen

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Die Ohligser Jongens haben testweise an der Lennestraße ein City-Deck platzieren lassen. Die Sitzgruppe soll dort noch bis September für jeden nutzbar sein. (Foto: © Bastian Glumm)
Die Ohligser Jongens haben testweise an der Lennestraße ein City-Deck platzieren lassen. Die Sitzgruppe soll dort noch bis September für jeden nutzbar sein. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Wie wird die Lennestraße in Zukunft aussehen? Geht es nach den Ohligser Jongens, dann könnten sich Straße und unmittelbares Umfeld in eine dauerhaft verkehrsberuhigte Zone verwandeln, in der Aufenthaltsqualität und ganz viel Außengastronomie großgeschrieben werden sollen. Einen ersten Eindruck können sich Passanten von einer möglichen Umgestaltung bereits seit Anfang Juli machen. Seitdem lädt eine durchaus mediterran wirkende Sitzgruppe, versehen mit Palmen und Blumenbeeten, in unmittelbarer Nähe zum Bayrischen Wirtshaus zum Verweilen ein.

Lennestraße für Durchgangsverkehr gesperrt

„Uns geht es um die Aufwertung der Lennestraße während der Zeit, wo sie gesperrt bleibt. Wir wollen den Leuten auf diese Weise zeigen, dass Ideen nicht nur mit Worten gefüllt werden, sondern ganz konkret“, betont Giuseppe Matera, Geschäftsführer der Ohligser Jongens. Seit Mai ist die Lennestraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, womit die Aufenthaltsqualität erhöht werden soll. Auch ein Teil des Busverkehrs wird noch bis Ende Oktober umgeleitet (wir berichteten). „Wir haben dieses City-Deck zunächst einmal angemietet und noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob wir dieses später erwerben wollen“, sagt Giuseppe Matera.

Giuseppe Matera ist Geschäftsführer der Ohligser Jongens. (Foto: © Bastian Glumm)
Giuseppe Matera ist Geschäftsführer der Ohligser Jongens. (Foto: © Bastian Glumm)

Mietzahlungen würden auf den Kaufpreis angerechnet, der bei rund 25.000 Euro liegt. Die Sitzgruppe, hergestellt aus speziellem Holz und besonders gesichert, werde von Passanten gut und gern genutzt, freuen sich die Ohligser Jongens und auch Gastronomen sowie Einzelhändler vor Ort. Das Sitz-Ensemble wurde auf einer Fläche positioniert, die das Bayrische Wirtshaus zur Verfügung gestellt hat. Gastronomen vor Ort übernehmen dann auch die Pflege der Pflanzen, die Teil des City-Decks sind.

Eine „visuelle Linie“ für die Ohligser Innenstadt

Und ein optischer Blickfang ist die Sitzgruppe, die durchaus an Urlaub „im Süden“ erinnert, ebenfalls. „Ich fände es ganz toll, wenn wir in Ohligs vielleicht sogar eine visuelle Linie hineinbekommen könnten. Und es ist ja auch einladend“, macht Giuseppe Matera deutlich. Soll heißen: Denkverbote, dass derartige City-Decks beispielsweise perspektivisch auch irgendwann auf der Düsseldorfer Straße zu finden sein könnten, gebe es nicht nur bei den Ohligser Jongens nicht. Zunächst war sogar angedacht, im Bereich der Lennestraße bis zu vier der einladenden Sitzgelegenheiten zu platzieren. Das habe sich jedoch aus verkehrstechnischen Gründen bis auf weiteres zerschlagen.

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