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Lukas Klinik: Modernisierte Funktionsdiagnostik ist fertig

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Fühlen sich in der modernisierten und erweiterten Funktionsdiagnostik der Lukas Klinik pudelwohl: Chefarzt Dr. Gia Phuong Nguyen und Schwester Magaretha Dresen-Kuchalski, Leiterin der Funktionsabteilung. (Foto: © Bastian Glumm)
Fühlen sich in der modernisierten und erweiterten Funktionsdiagnostik der Lukas Klinik pudelwohl: Chefarzt Dr. Gia Phuong Nguyen und Schwester Magaretha Dresen-Kuchalski, Leiterin der Funktionsabteilung. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Gut 18 Monate nahm die Modernisierung und die Erweiterung der Funktionsidagnostik der Inneren Medizin in der St. Lukas Klinik in Anspruch. Allein in die Neuanschaffung von medizinischen Geräten investierte die Kplus Gruppe rund 1,2 Millionen Euro. Weitere 800.000 Euro wurden in bauliche Maßnahmen gesteckt. „2016 haben wir Dr. Gia Phuong Nguyen als neuen Chefarzt vorgestellt, mittlerweile hat sich auch das Leistungsspektrum entsprechend weiterentwickelt, damit einhergehend die apparative Ausstattung“, erklärte am Montag Johannes Wecker, Direktor der St. Lukas Klinik im Rahmen eines Pressegesprächs. Die Fläche der erweiterten Funktionsdiagnostik ist um stattliche 100 Quadratmeter auf jetzt insgesamt 620 Quadratmeter angewachsen.

Komplexere Untersuchungen, die länger dauern

„Wir haben nicht nur mehr Untersuchungen, wir haben komplexere Untersuchungen, die mehr Zeit in Anspruch nehmen“, betonte Dr. Gia Phuong Nguyen, Chefarzt der Inneren Medizin an der Lukas Klinik. Dank des Aus- und Umbaus habe man die Kapazitäten deutlich erweitern können. Für die Patienten bedeutet die auf die Arbeitsabläufe neu zugeschnittenen Räume auch eine Reduzierung der Wartezeiten. Zudem wurde das diagnostische Angebot um die Durchleuchtung erweitert.

Sorgten für einen reibungslosen Ablauf der baulichen Maßnahmen: Florian van Herk (li.) und Thorsten Kanitz von der Technik der St. Lukas Klinik. (Foto: © Bastian Glumm)
Sorgten für einen reibungslosen Ablauf der baulichen Maßnahmen: Florian van Herk (li.) und Thorsten Kanitz von der Technik der St. Lukas Klinik. (Foto: © Bastian Glumm)

Bei diesem Röntgenverfahren kann unter der Verwendung von Kontrastmittel beispielsweise die Beweglichkeit von Speiseröhre, Magen und Darm untersucht werden. Eine weitere wichtige Neuerung: Der Tisch kann „angulieren“. Wenn der Arzt im Patienten die Untersuchung durchführt, kann der Untersuchungstisch in seiner Achse „anguliert“, sprich in die gewünschte Neigung gebracht werden. Eine händische Umlagerung des Patienten gehört damit in der Lukas Klinik der Vergangenheit an, was Risiken reduziere.

Ganzheitliches endoskopisches Angebot

„Wir haben unsere Leistungen sinnvoll für die Menschen in Solingen komplettiert“, so Dr. Gia Phuong Nguyen. Zielsetzung war ein ganzheitliches endoskopisches Angebot. Auf dem neuesten Stand befindet sich auch die Aufbereitung, in der die endoskopischen Geräte gereinigt, sterilisiert und für ihren nächsten Einsatz fit gemacht werden. Besondere Herausforderung des 18-monatigen Umbaus war es, diesen im laufenden Betrieb durchzuführen. „Wir mussten so planen, dass die Bauarbeiten den Nutzer minimal tangieren, wir aber gleichzeitig eine vernünftige Taktung der beteiligten Firmen sicherstellen konnten“, erinnerte sich Florian van Herk, stellvertretender Leiter der Technik im Ohligser Krankenhaus.

Um die Gesamtfläche von 520 auf 620 Quadratmeter zu vergrößern, wurde jeder Funktionsraum genauestens abgezirkelt und neu durchdacht, gleichzeitig brachliegende Areale mit in das Konzept einbezogen. Besonderheit: Dr. Gia Phuong Nguyen stellte einen großen Teil seines Chefarzt-Büros für das Projekt zur Verfügung, so dass weitere Quadratmeter für die Patienten nutzbar wurden.

Volksbank Bergisches Land

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