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Messerscharf: 11. Schneidwaren-Samstag am Wochenende

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Auch die Solinger Traditionsfirma Carl Mertens nimmt wieder am Scneidwaren-Samstag teil und freut sich auf Besucher. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Auch die Solinger Traditionsfirma Carl Mertens nimmt wieder am Scneidwaren-Samstag teil und freut sich auf Besucher. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Am kommenden Samstag findet von 9.00 bis 16.00 Uhr in Solingen zum 11. Mal der Schneidwaren-Samstag statt. Fünf namhafte Solinger Familienbetriebe öffnen anlässlich des beliebten Aktionstages ihre Tore und zeigen live, wie Kochmesser, Scheren, Bestecke und Maniküre-Instrumente gefertigt werden. Neben modernen High-Tech Anlagen bei Kretzer Scheren setzen die traditionsreichen Manufakturen Carl Mertens, Güde Messer, Niegeloh und Herder Windmühlenmesser auf traditionelles Handwerk.

Führungen und Werksbesichtigungen

Besucher können an Führungen und Werksbesichtigungen teilnehmen. Zudem gibt es kulinarische Genüsse aus der Region und die Gelegenheit, in den Werksverkäufen zu Sonderkonditionen einzukaufen. Neu: Wer nicht persönlich dabei sein kann, kann die Messerfertigung bei Franz Güde jetzt auch virtuell erleben. Solingen ist weltweit der wichtigste Produktionsstandort für hochwertige Schneidwaren. 600 Jahre Klingen- und Metallhandwerk prägen Solingen bis heute.

Frank Daniel Herder (li.) ist Geschäftsführer der Robert Herder GmbH & Co. KG in Ohligs. Am Schneidwaren-Samstag dürfen Besucher über die Schultern der Mitarbeiter bei der Arbeit schauen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Frank Daniel Herder (li.) ist Geschäftsführer der Robert Herder GmbH & Co. KG in Ohligs. Am Schneidwaren-Samstag dürfen Besucher über die Schultern der Mitarbeiter bei der Arbeit schauen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

Hier modernste Technik, dort traditionelles Handwerk: In der Klingenstadt existiert beides nebeneinander. Der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte zwang viele Betriebe, sich zu spezialisieren. Überlebt haben nur wenige Firmen dank ihres hohen Qualitätsanspruchs, innovativer Technologien und Rückbesinnung auf traditionelle Handwerkskunst. Die Herkunftsbezeichnung „Made in Solingen“ hebt ihre hochwertigen Produkte – von Messern über Scheren bis zu Nagelfeilen – klar von internationaler Massenware ab.

„Solingenverordnung“ schützt die lokalen Schneidwaren

Seit 1995 schützt eine spezielle „Solingenverordnung“ die lokalen Schneidwaren. Als „Made in Solingen“ darf nur bezeichnet werden, was in allen wesentlichen Herstellungsstufen im alten Industriegebiet der Stadt gefertigt wird. Fünf engagierte Betriebe, die den Ruf Solingens als renommierte Klingenstadt bis heute in die Welt tragen, ermöglichen während des Solinger-Schneidwaren-Samstags einen exklusiven Blick hinter die Kulissen ihrer Fertigungen. Auf interessierte Besucher warten spannende Manufaktur-Rundgänge; Hersteller und Handwerker sind persönlich für die Besucher da und führen durch ihre Unternehmen.

Alles Infos zum Schneidwaren-Samstag hier im Internet:

11. Solinger Schneidwaren-Samstag

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