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OB Kurzbach: „Kirchennacht ein wichtiges Zeichen der Hoffnung“

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Freuen sich auf die 5. Solinger Nacht der Kirchen: v.r. Superintendentin Dr. Ilka Werner, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdechant Michael Mohr. (Foto: © Thomas Förster)
Freuen sich auf die 5. Solinger Nacht der Kirchen: v.r. Superintendentin Dr. Ilka Werner, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdechant Michael Mohr. (Foto: © Thomas Förster)
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SOLINGEN (red) – „Ich freue mich von ganzem Herzen auf die Solinger Nacht der Kirchen am 1. Oktober“, erklärte Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Als Schirmherr stellte er gemeinsam mit der evangelischen Superintendentin Dr. Ilka Werner, dem katholischen Stadtdechanten Michael Mohr und Pressepfarrer Thomas Förster vom Organisationteam das Programm der 5. Solinger Kirchennacht den Medien vor.

„Hoffnung ist nicht nur ein Wort“

„Als Oberbürgermeister und als Christ bin ich davon überzeugt, dass unsere Gesellschaft die begründete Hoffnung braucht, dass ein Neuanfang möglich ist. Die Solinger Kirchennacht ist ein wichtiges Zeichen für diese Hoffnung.“ Ebenso wie die Superintendentin, der Stadtdechant und Pastor Volker Muhlack von der Freien evangelischen Gemeinde Aufderhöhe wird auch Schirmherr Kurzbach im Eröffnungsgottesdienst am 1. Oktober eine Kurzpredigt zum Thema „Hoffnung ist nicht nur ein Wort“ halten. Der etwa einstündige Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Stadtkirche Mitte.

Auch Michael Mohr als aktueller Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Solingen sieht in der Kirchennacht ein wichtiges Signal: „Viele haben wegen Corona schon länger keinen Fuß mehr in eine Kirche gesetzt. Wir freuen uns, wenn sich viele davon an diesem Abend von dem besonderen Programm wieder einmal zu uns einladen lassen.“ Zwei konkrete Veranstaltungen stellte Superintendentin Werner vor: „In der Widderter Kirche laden junge Poetry-Slammer zum Widderter Wort-Wechsel ein. In der Ketzberger Kirche gibt es die Möglichkeit, eine 3D-Klanginstallation mit Naturgeräuschen, Trompetenklängen und dem Klang der Orgelglocken zu erleben.“

Kirchennacht mit Angeboten freikirchlicher Gemeinden

Auch zwei Angebote freikirchlicher Gemeinden stellt die Superintendentin vor: In der Bethanienkapelle baut die dortige Freie evangelische Gemeinde Aufderhöhe eine Römische Taverne aus der Zeit Jesu auf. Die Heilsarmee lädt zu einer „Rundreise für alle Sinne“ durch den Psalm 23 vom guten Hirten ein. Auch Stadtdechant Mohr wies auf zwei filmische Programme hin: In der Pfarrkirche St. Clemens werden Stummfilme live mit Orgel- sowie Klaviermusik sowie mit Soundeffekten untermalt. Die Pfarrkirche St. Joseph zeigt Papstfilme: die preisgekrönte Doku von Wim Wenders über Papst Franziskus sowie einen Spielfilm über die fiktionale Begegnung des früheren Papstes Benedikt mit seinem späteren Nachfolger Franziskus.

Sorgen wegen Corona müsse sich wegen der Kirchennacht niemand machen, betonte Thomas Förster vom Organisationsteam der Kirchennacht: „Wir wissen das viele immer noch zurückhaltend sind und keine öffentlichen Veranstaltungen besuchen. Darum haben wir ein Hygienekonzept beschlossen, um diesen Menschen das Signal zu geben: Traut Euch zu kommen. Denn wir tun alles, um jede Gefahr der Ansteckung zu vermeiden.“ So gilt die 3G-Regel: Erwachsene müssen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Für Schülerinnen und Schüler bis 16 genügt der Schülerausweis. Kleine Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, brauchen keinerlei Nachweis. In Innenräumen gilt Maskenpflicht – auch am Platz. Mit dem Stadtdienst Ordnung sei das Hygienekonzept abgestimmt.

Am Nachmittag Programm für Familien mit Kindern

Das Programmheft der Kirchennacht liegt in Kirchen und Gemeindehäusern aus. Es ist außerdem im Internet unter www.solinger-nacht-der-kirchen.de abrufbar. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen kostenfrei. Neben den Programmen, die meisten ab 19.30 Uhr in den Stadtteilen beginnen, gibt es bereits am Nachmittag Programm für Familien mit Kindern. An der Sandstraße gestalten in der Walder Jugendkirche am Mangenberg und in der Pfarrkirche St. Engelbert Mitarbeitende der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Jugendarbeit gemeinsam Angebote für junge Leute.

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