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Polizei stellt die „Mobile Wache“ vor

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Oberbürgermeister Tim Kurzbach (re.) war am Montag einen ganzen Tag mit der Polizei in Solingen unterwegs. Er begleitete Janine Gatzke und Moritz Nennmann im Streifenwagen und schaute sich später die
Oberbürgermeister Tim Kurzbach (re.) war am Montag einen ganzen Tag mit der Polizei in Solingen unterwegs. Er begleitete Janine Gatzke und Moritz Nennmann im Streifenwagen und schaute sich später die "Mobile Wache" an. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Am Montag stellte die Polizeiinspektion Solingen die „Mobile Wache“ des Polizeipräsidiums Wuppertal vor. Das Fahrzeug kam in der Klingenstadt bereits zum Einsatz, als es während eines Markttages auf dem Graf-Wilhelm-Platz stand und dort als Anlaufpunkt für die Solingerinnen und Solinger diente. „Darüber hinaus kann man diese ,Mobile Wache´ auch als Befehlsstelle nutzen, um von dort aus Einsätze zu koordinieren“, erklärte Robert Hall, Chef der Polizeiinspektion Solingen. Der Schriftzug „Mobile Wache“ kann schnell und unkompliziert vom Fahrzeug entfernt und bei Bedarf wieder dort angebracht werden. In Wuppertal wurde die „Mobile Wache“ sogar zeitweise als Ersatz für eine im Bau befindliche reguläre Polizeiwache genutzt.

„Mobile Wache“ auf dem Dürpelfest

In Solingen soll das Fahrzeug in Zukunft verstärkt zum Einsatz kommen. Bereits im kommenden Mai beim Dürpelfest soll die Wache in Ohligs als Anlaufstelle für die Feiernden eingesetzt werden. Grundsätzlich wird die Polizeiwache auf vier Rädern Großveranstaltungen wie den Zöppkesmarkt oder die Sommerparty Echt.Scharf.Solingen begleiten. „So bekommt der Bürger die Möglichkeit, am Rande einer Veranstaltung in Ruhe mit den Polizeibeamten zu sprechen, wenn er Probleme hat“, machte Robert Hall deutlich.

Sechs Personen finden in der "Mobilen Wache" des Polizeipräsidiums Platz, der VW Crafter verfügt über vier Arbeitsplätze. (Foto: © Bastian Glumm)
Sechs Personen finden in der „Mobilen Wache“ des Polizeipräsidiums Platz, der VW Crafter verfügt über vier Arbeitsplätze. (Foto: © Bastian Glumm)

Insgesamt sechs Personen finden in dem VW Crafter Platz, der über vier Arbeitsplätze verfügt. Die Beamten können dort im Grunde all jene Formalitäten abarbeiten, wie sie es sonst in einer regulären Wache auch tun würden. Eine ausziehbare Markise sorgt außerhalb des Fahrzeugs für den Sonnenschutz. Am Montag ließ sich auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach Details der „Mobilen Wache“ erläutern.

Solingens Stadtchef verbrachte bereits zum zweiten Mal einen ganzen Arbeitstag bei der Polizei, um den Beamtinnen und Beamten bei ihrer Arbeit in der Klingenstadt über die Schulter zu schauen. „Stadtverwaltung und Polizei gehören für mich zusammen, denn wir sind beide verantwortlich für diese eine Stadt“, sagte Tim Kurzbach, der mit zwei jungen Beamten im Streifenwagen unterwegs war.

Kooperation von Stadtverwaltung und Polizei

Die Kooperation in Solingen funktioniere bestens, wie auch Robert Hall unterstrich. Kurzbach lobte, dass man in der Klingenstadt „keine künstlichen Hürden und Mauern voreinander aufzieht“. Die Zusammenarbeit laufe reibungslos und vertrauensvoll, betonten am Montag beide Seiten. Regelmäßig nimmt sich Tim Kurzbach einen kompletten Tag Zeit, um einen detaillierten Blick hinter die Kulissen von für die Stadt wichtige Einrichtungen zu werfen.

Mehrmals tat er das bei der Feuerwehr, aber unter anderem auch für die Technischen Betriebe, die Entsorgungsbetriebe, die Altenzentren der Stadt Solingen und nicht zuletzt für das Klinikum nahm sich Kurzbach mehr Zeit, um auch die vielen handelnden Akteure in den jeweiligen Einrichtungen besser kennenlernen zu können.

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