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Saga Grünwald veröffentlicht den zweiten Traviandantus-Band

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Saga Grünwald präsentiert ihr neues Werk am kommenden Mittwoch in einer virtuellen Lesung. „Der Traviandantus und das verlorene Kind“ ist der zweite Band der Abenteuerserie um den jungen Alan Forester. (Foto: © Martina Hörle)
Saga Grünwald präsentiert ihr neues Werk am kommenden Mittwoch in einer virtuellen Lesung. „Der Traviandantus und das verlorene Kind“ ist der zweite Band der Abenteuerserie um den jungen Alan Forester. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Gerade ist der zweite Band von Saga Grünwalds Traviandantus-Reihe erschienen. „Der Traviandantus und das verlorene Kind“ erzählt von dem 15-jährigen Alan Forester, der sich mutwillig in gefährliche Abenteuer stürzt. Am Ende des ersten Bandes musste er miterleben, wie der Teufelsgreif den Pegasus tötete. Diese Begegnung hat er noch nicht verarbeitet.

Zweiter Band der Traviandantus-Reihe

Seine Freunde, Brownie, der Hausgeist, der seinem Namen geschuldet ein braunes Fell hat, und der Wolfsmensch Marmaduke, stehen ihm auch diesmal zur Seite. Brownies sind Wesen aus der keltischen Mythologie und sind meist gutmütig und hilfsbereit. Hausgeist und Wolfsmensch spielten bereits im ersten Band eine wichtige Rolle (wir berichteten).

Für diejenigen, die den ersten Band nicht kennen, hier eine kurze Inhaltsangabe:
Alan Forester, in der Schule eher ein Außenseiter, lebt mit seinen Eltern in einem kleinen Küstendorf in Nord Norfolk. An seinem fünfzehnten Geburtstag geschehen plötzlich merkwürdige Dinge, die sich Alan nicht erklären kann. Schließlich erfährt er, dass er ein Traviandantus ist, ein Zwischenwanderer, der die seltene Gabe besitzt, zwischen der Menschenwelt und der Anderwelt mit all ihren Elfen- und Sagenwesen hin und her zu wandern.Als dann der Geist Percival bei ihm auftaucht und ihn um Hilfe bittet, beginnt ein atemberaubendes Abenteuer, das Alans Leben für immer verändern wird …

Abenteuer in den Norfolk Broads

Im Folgeband entführt die Autorin den Leser in die Norfolk Broads, ein einzigartiges Sumpfgebiet mit vielen Seen und Flüssen. „Die Atmosphäre in den Broads kann man gar nicht beschreiben“, findet Saga Grünwald, versucht es aber trotzdem: „Das ist ein absolut magischer Ort – mal Wasser, mal Land – getrennt und doch vereint. Man muss es einfach erleben. In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares.“

Über Jahrhunderte nahm man an, die Broads seien natürlichen Ursprungs. Doch im letzten Jahrhundert stellte sich heraus, dass sie tatsächlich von Menschen geschaffen wurden. Es ist ein wichtiger Platz für Wildgeflügel und Wasservögel. Man trifft dort auf Eisvögel, Reiher, Eulen, Haubentaucher sowie Schmetterlinge und Libellen. Auf dem flachen Land finden sich zahlreiche Mühlen, die meisten stark verfallen. In eine solche Mühle soll sich Alans Großonkel Cuthbert, vor vielen Jahren zurückgezogen haben. Es heißt, er sei ebenfalls ein Traviandantus gewesen.

Das Cover des zweiten Bandes zeigt Charlie Greenteeth, den griesgrämigen Wassermann. Das Bild hat die Autorin selbst entworfen. (Foto: © Martina Hörle)
Das Cover des zweiten Bandes zeigt Charlie Greenteeth, den griesgrämigen Wassermann. Das Bild hat die Autorin selbst entworfen. (Foto: © Martina Hörle)

An allen Orten, die Alan in der Geschichte aufsucht, ist die Autorin selbst gewesen. „Nur so kann ich authentisch schreiben. Ich wollte wissen, wie es da aussieht, wie es riecht. Welche Tiere leben dort? Welche Pflanzen findet man? Wie schnell fließt das Wasser?“ Bei der Gelegenheit hat sie auch gleich die regionalen Feenmythen recherchiert. „Das geht vor Ort wesentlich besser als aus Deutschland heraus.“

In dieser unergründlichen Landschaft muss sich Alan mit Charlie Greenteeth auseinandersetzen, einem griesgrämigen Wassermann, den man mit Vorsicht genießen sollte. Und noch eine Herausforderung wartet. Die Schwanen-Mädchen sterben auf rätselhafte Weise und das Moosvolk bittet den Jungen um Hilfe. Seinem Charakter entsprechend versucht Alan natürlich sein Möglichstes. Dabei spielt ein geheimnisvoller See eine entscheidende Rolle.

Umfangreiche Recherche vor Ort

Auch diesmal führt die Reise den Leser in eine mystische Welt – eine ganz wunderbare magische Welt mit eigenartigen Wesen, spannenden Abenteuern, in denen es um Freundschaft, Mut und die erste Liebe geht. Die Kernaussage des ersten Buches – vom Wolfsmenschen Marmaduke in Worte gefasst – „Hör auf deine innere Stimme“, hat auch in diesem Band ihre Gültigkeit behalten.

Die Traviandantus-Reihe besteht aus sechs Bänden und ist bereits 2014 entstanden. Die Autorin erinnert sich noch gut daran: „Wie im Flow habe ich alle Bände in diesem einen Jahr geschrieben.“

Sechs Bände in einem Jahr geschrieben

Wer an den spannenden Episoden vom Traviandantus und seinen Freunden teilhaben möchte, sollte sich die Online-Präsentation nicht entgehen lassen. Auf die Veröffentlichung des dritten Bandes muss man bis zum nächsten Jahr warten. Ort der Handlung ist das Allgäu. Mehr wird noch nicht verraten.

Hier die Daten zur virtuellen Lesung:
„Der Traviandantus und das verlorene Kind“ – Mittwoch, 24. März, 19 Uhr auf YouTube. Der Link dazu erscheint zeitnah im Veranstaltungskalender von Facebook, auf Saga Grünwalds Seite und auf der Seite vom custos-verlag.

Infos zum Buch:
Erschienen im custos verlag, ISBN 978-3-943195-25-5, 320 Seiten im Softcover, 13,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel oder auch direkt beim Verlag. Den Wunsch nach einer signierten Ausgabe erfüllt Saga Grünwald gerne.

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