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Solingen ein gutes Pflaster für Gründer

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Die Solinger Wirtschaftsförderung eröffnete im vergangenen Jahr ein weiteres coworkit in der Innenstadt an der Linkgasse. (Foto: © Bastian Glumm)
Die Solinger Wirtschaftsförderung eröffnete im vergangenen Jahr ein weiteres coworkit in der Innenstadt an der Linkgasse. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Solingen gehört zu den gründungsfreudigsten 15 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen. Auf 100.000 Einwohner kommen 3,1 Start-ups. Damit belegt die Klingenstadt den neunten Platz bei den Pro-Kopf-Gründungen im Start-up-Report 2020 des NRW-Wirtschaftsministeriums. Solingen liegt damit beispielsweise noch vor der Stadt Essen. Die ersten beiden Plätze belegen Düsseldorf und Köln. Auch wächst die Start-up-Szene der Klingenstadt kontinuierlich. Solingen verzeichnet mehr Zu- als Abwanderungen aus anderen Kreisen.

NRW bundesweit auf dem dritten Platz

Insgesamt konnte sich Solingen damit im ohnehin Start-up-starken Nordrhein-Westfalen durchsetzen. NRW erreichte 2020 mit 478 Gründungen den dritten Platz im bundesweiten Vergleich. Die gute Platzierung Solingens sei auch Beleg für die günstigen Rahmenbedingungen für Start-ups in der Klingenstadt, ist man im Rathaus überzeugt. Solingen unterstütze junge Existenzgründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen.

Das Gründer- und Technologiezentrum begleitet diese seit 2016 mit Hilfe seines Coworking Spaces und Startup-Inkubators „coworkit“ durch Beratung, mit Workshops, Vernetzung und Förderung auf ihrem Weg. Rund 500 Beratungsgespräche kommen im Jahr zusammen, über 30 Startups nutzen diese Angebote. Man bemühe sich seit 2016, Gründern ein „Ökosystem“ anzubieten, in dem sie wachsen und sich wohlfühlen können, erklärt Sven Anders Wagner, Prokurist des Gründer- und Technologiezentrums Solingen.

Facettenreiche Geschäftsideen der Start-ups in Solingen

Die Geschäftsideen der Start-ups in Solingen sind facettenreich. 2020 hat sich mit Unterstützung des coworkit die Doppelpass Digital UG gegründet, die das Thema E-Sport als Mannschaftssport und mit großem Fan-Engagement betreibt. Die Leuchtturmeltern streben eine Digitalisierung der gewaltfreien Kommunikation an. Kaboo Design möchte ein nachhaltiges Lastenrad aus Bambus und 3D-Komponenten entwickeln. Ein weiteres Startup ist die Klarschiff GbR, die eine neue Getränkekultur mit Kultgetränken schaffen möchte.

Frank Balkenhol ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung in Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Frank Balkenhol ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung in Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)

Für Frank Balkenhol, den Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung und des Gründer- und Technologiezentrums, ist die Platzierung im Start-up-Report ein Ansporn: „Der neunte Platz ist in einem Gründerland wie Nordrhein-Westfalen gut – wir aber wollen höher hinaus.“ Man wolle daher weiterhin daran arbeiten, dass junge Unternehmer ihre innovativen Ideen in Solingen entfalten können. „Denn das hat in der Klingenstadt Tradition„, so Balkenhol weiter.

Innovative und digitale Unternehmen betrachtet

Für den Start-up-Report werden innovative, zumeist digitale Unternehmen im Alter von nicht mehr als zehn Jahren betrachtet, die ein signifikantes Wachstums- und Skalierungspotenzial aufweisen und sich meist in digitalen Zielmärkte positionieren. Ein herausragendes Beispiel ist für den Zeitraum vor 2020 auch die instana GmbH, die der Solinger Mirko Novakovic 2020 erfolgreich an IBM verkauft hat.

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