
SOLINGEN (red) – Die neue Beigeordnete der Stadt Solingen, Anna Lenker‑Koukounarakis, wurde heute an ihrem ersten offiziellen Arbeitstag von Oberbürgermeister Daniel Flemm im Rathaus empfangen. Die 39‑Jährige tritt ab sofort die Nachfolge von Dagmar Becker an und übernimmt für zunächst acht Jahre die Leitung des Dezernats Jugend, Schule, Integration, Kultur und Sport.
„Frischer Wind und neue Impulse“
Oberbürgermeister Daniel Flemm betonte, dass er den Start der neuen Dezernentin als gemeinsames Signal versteht: „Zusammen übernehmen wir Verantwortung für die Demokratie und die Stadtgesellschaft, um Solingen in die Zukunft zu führen. Anna Lenker-Koukounarakis bringt dafür frischen Wind und neue Impulse mit.“ Auch die neue Beigeordnete machte deutlich, wie sie ihr Amt versteht: „Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam arbeiten und ich möchte die Erfahrung aller Kolleginnen und Kollegen gezielt einbeziehen“, sagte Lenker-Koukounarakis.
Zugleich formulierten der Oberbürgermeister und die Beigeordnete ihren Anspruch an Zusammenarbeit über die Verwaltung hinaus: „Wir möchten Brücken bauen zwischen Rathaus, Politik und Bürgerschaft. Wir werden große Herausforderungen nur meistern, wenn wir offen diskutieren, unterschiedliche Positionen zulassen und am Ende gemeinsam Verantwortung für Entscheidungen tragen.“
Als Projektleiterin in einem Unternehmen tätig
Der Rat der Stadt hatte sie in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. März, mit großer Mehrheit gewählt. Anna Lenker‑Koukounarakis konnte mit ihren fachlichen Kompetenzen und ihrer Führungserfahrung überzeugen. Seit 2017 leitete sie erfolgreich die Bergische Volkshochschule (BVHS), zuvor verantwortete sie dort den Fachbereich Sprachen.
Die studierte Germanistin war außerdem mehrere Jahre als Projektleiterin in einem Unternehmen tätig und sammelte umfangreiche Erfahrungen in der Steuerung komplexer Bildungs‑ und Organisationsprozesse. Im Bewerbungsverfahren machte sie deutlich, dass sie die zentralen Herausforderungen der Stadt Solingen kennt und ihren Schwerpunkt weiterhin in starken Kooperationen, einer strategischen Ausrichtung und einer transparenten Verwaltungsführung sieht.































