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Sphärische Klänge in den Clemens-Galerien

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Das Trio (v. li.) Zoran Velinov, Eela Soley und Alexander Meyen bot mit elektronischer Musik zauberhafte Klangerlebnisse. Lichtinstallationen erzeugten eine geheimnisvolle Atmosphäre. (Foto: © Martina Hörle)
Das Trio (v. li.) Zoran Velinov, Eela Soley und Alexander Meyen bot mit elektronischer Musik zauberhafte Klangerlebnisse. Lichtinstallationen erzeugten eine geheimnisvolle Atmosphäre. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Magische Klangerlebnisse inmitten von Lichtinstallationen – so präsentieren sich am Samstag Eela Soley und Violalex in der city-art-project Galerie bei Zoran Velinov & Frank Göllmann.

Sphärengesang durch Kunstsprache

Die beiden Künstler kennen sich schon seit Jahren. Sie musizieren unter anderem gemeinsam im Allewelt-Ensemble. Die gebürtige Schweizerin Eela Soley spielt hauptsächlich Saxofon und Flöte, die sie gerne auf elektronische Weise erklingen lässt.

Auch ihre Stimme setzt sie als Instrument ein. Durch eine ihr eigene Vokal-Kunstsprache entsteht ein einzigartiger sphärenhafter Gesang. Er scheint tief aus dem Herzen zu kommen und entführt den Zuhörer in neue Klangwelten.

Eela Soley und Alexander Meyen spielen unter anderem gemeinsam im Allewelt-Ensemble. Soley setzt ihre Stimme als besonderes Instrument ein. Meyen ist studierter Jazzgeiger. (Foto: © Martina Hörle)
Eela Soley und Alexander Meyen spielen unter anderem gemeinsam im Allewelt-Ensemble. Soley setzt ihre Stimme als besonderes Instrument ein. Meyen ist studierter Jazzgeiger. (Foto: © Martina Hörle)

Violalex (Alexander Meyen) ist studierter Jazzmusiker. Als Multiinstrumentalist sieht er sich nicht. „Ich spiele doch nur Geige.“ Davon aber zahlreiche Arten. Zwei Exemplare hat er mitgebracht. Eine kleine 5-saitige Violine, die er auf klassische Weise spielt, aber auch an einen Synthesizer anschließen kann. Das andere Exemplar ist eine mit vier Bass-Saiten bespannte Viola.

Meyen fasziniert Raga-Musik

Auf einen bestimmten Musikstil möchte sich Meyen nicht festlegen. „Ich spiele alles zwischen Jazz und elektronischer Musik.“ Die indische Raga-Musik liebt er besonders. Der Raga ist die melodische Grundstruktur der klassischen indischen Musik. „Hier gibt es nicht nur Dur und Moll“, so Meyen.

Eine Oktave wird in 22 Schritte unterteilt. „Dadurch entstehen Dissonanzen, Spannungen, die mich faszinieren.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit ist Meyen auch ausgebildeter Yogalehrer. „Ich möchte mit niemandem tauschen“, sagt er. „Ich liebe das, was ich tue, und habe es zu meinem Beruf gemacht.“

Zoran Velinov holt sich die Inspirationen für seine Malerei auch aus der Musik. Bei diesem Konzert steht er nicht an der Staffelei, sondern am Synthesizer. (Foto: © Martina Hörle)
Zoran Velinov holt sich die Inspirationen für seine Malerei auch aus der Musik. Bei diesem Konzert steht er nicht an der Staffelei, sondern am Synthesizer. (Foto: © Martina Hörle)

Unterstützt werden die beiden von Zoran Velinov. Der Solinger Künstler (*1957 in Kumanovo/Mazedonien) lässt in seine Werke immer etwas Mystisches einfließen. Er sieht im Mikrokosmos magische Welten und holt sich seine Inspiration oft aus der Natur. Doch ebenso findet er sie in elektronischer Musik. Denn Malerei und Musik stellen für ihn eine Einheit dar. Daher steht Velinov bei diesem Konzert nicht an der Staffelei, sondern am Synthesizer.

Staffelei gegen Synthesizer getauscht

Das Spiel der Musiker ist eine wortlose Übereinstimmung, ein Fortsetzen der aufgenommenen Schwingungen. Gemeinsam schaffen die drei eine unwirkliche, doch kraftvolle Energie durch die Vielseitigkeit der Musik.

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